Frauen-Union: Karin Mainka wiedergewählt

Von: gs
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Seit 2005 bekleidet Karin Mainka aus Erkelenz das Amt der Vorsitzenden der Frauen-Union im CDU-Kreisverband Heinsberg. Jetzt wurde sie bei der Mitgliederversammlung in der Nikolaus-Becker-Stube in Geilenkirchen mit 38 Ja-Stimmen bei zwei Nein und zwei Enthaltungen wiedergewählt.

Zum Vorstandsteam gehören als stellvertretende Vorsitzende Heike Dahlmanns, Inge Schmitz und Marlis Tings, als Schriftführerin Barbara Conrads, als stellvertretende Schriftführerin Marita Maybaum, als Schatzmeisterin Maria Lanninger, als Pressesprecherin Dagmar Ohlenforst und als stellvertretende Pressesprecherin Marianne Berger.

Karin Mainka, die unter anderen den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden aus Geilenkirchen, Franz-Michael Jansen, begrüßt hatte, blickte auf die Aktivitäten und Veranstaltungen von September 2009 bis März 2011 zurück. Zuvor gedachten die Frauen sowohl der verstorbenen FU-Mitglieder als auch der Opfer von Erdbebens und Tsunami in Japan.

Während der Auszählpausen bei den Wahlen meldete sich der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Bernd Krückel zu Wort. Nachdem er den Frauen für ihre Leistungen in den zurückliegenden Jahren gedankt hatte, kam er unter anderem auf die Mandatsniederlegung des Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg zu sprechen: „Das stellt uns vor Riesen-Herausforderungen.” Krückel selbst und Dr. Gerd Hachen als Landtagsabgeordneter für den Nordkreis sowie der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Düren, Thomas Rachel, würden zahlreiche Aufgaben übernehmen.

„Das hier ist aus meiner Sicht ein schöner Anblick, ich stelle fest, dass die Frauen-Union gut aufgestellt ist”, sagte Gerd Hachen mit Blick auf die Frauen und kam dann auf die Schulpolitik zu sprechen. „Viele Wege führen schon in unserem jetzigen Schulsystem zur Hochschulreife”, erklärte er zu Forderungen nach Gemeinschaftsschulen. Wichtig sei es jetzt, auf die rückläufigen Schülerzahlen Antworten zu finden.

In Japan sei eine unfassbare Katastrophe eingetreten, die „wir vorher nicht für möglich gehalten haben”, so Hachen weiter. Ab diesem Tag könne nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. „Ich wäre sehr enttäuscht, wenn unsere Partei nach dem dreimonatigen Moratorium mit der Kernenergie so weitermachen würde wie bisher.”

Norbert Reyans, der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende, sprach unter anderem auch die Kommunalisierung des Rettungsdienstes an.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert