Heinsberg - Forschen wie die echten Profis

Forschen wie die echten Profis

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Bei der Beobachtung von Chemo- und Phototaxis bei Wimpertierchen mussten auch die Forscherinnen schon einmal ein Auge zudrücken.

Heinsberg. Das „Julab” als Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich bietet für die Sekundarstufen I und II Tagesprogramme an, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, über vielfältige Experimente naturwissenschaftliche Grundlagen entdeckend zu lernen.

Gegründet und mit erheblichen finanziellen Mitteln ausgestattet wurde das „Julab” im Juli 2005 vom Vorstand des Forschungszentrums, dem es von Anfang an wichtig war, den Wissenschaftlern in der Programmentwicklung und Ausstattung Menschen aus der Schulpraxis zur Seite zu stellen. So stieß Wolfgang Schattow, der bis 2010 als Biologie- und Chemielehrer am Kreisgymnasium tätig war, schon in der Gründungsphase zum „Julab”, gestaltete inhaltlich mit und betreut die Experimente von Schülern pädagogisch vor Ort.

Die Biologie-Leistungskurse der jetzigen Jahrgangsstufe 13 des Kreisgymnasiums hatten jetzt, unterstützt von ihren Kurslehrern Dr. Gerhard Reckendorf und Gerd Ulrich, die Möglichkeit, an insgesamt sechs Stationen im Bereich der Neurobiologie zu experimentieren, wobei Nerven und Erregungsleitungen im Mittelpunkt der Untersuchungen der jungen Forscher standen. Bereits zuvor hatte man an gleicher Stelle molekulargenetische Grundlagen unter die Lupe nehmen können.

Mittlerweile ist der Besuch des „Julab” zu einem festen Bestandteil des Biologieunterrichts an der Schule geworden, dem die Schülerinnen und Schüler des Kreisgymnasiums Heinsberg immer wieder entgegenfiebern, zumal über den zeitlich begrenzten Rahmen einer Biologiestunde hinaus einmal in aller Ruhe „professionell” unter Verwendung modernster Technik geforscht werden kann. Dass sich der Biologieunterricht größter Begeisterung erfreut, ist auch ein Verdienst dieser großartigen Möglichkeit, in die Welt der Biologie einzutauchen.

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