Kreis Heinsberg - Ford von 1909 führt eine entspannende Rallye an

Solo Star Wars Alden Ehrenreich Kino Freisteller

Ford von 1909 führt eine entspannende Rallye an

Letzte Aktualisierung:
oldtimer-3sp
Drei von 150 begeisterten Oldtimerfahrern, die der Internationalen Grenzland-Rallye entgegenfiebern (v.l.n.r.): Hubert Heinrichs (Chevrolet), Georg Sommer (BMW) und Werner Straube (Ford). Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die Vorfreude auf die 14. Internationale Grenzland-Rallye um den Großen Preis der Dekra ist groß.

Die Schnauferl-Tour auf zirka 144 Kilometern quer durch die Region - veranstaltet von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland und wie gewohnt präsentiert vom Zeitungsverlag Aachen als Medienpartner - erfreut sich im Lager der Fahrer betagter Automobile derart großer Beliebtheit, dass sie erneut schon frühzeitig „ausgebucht” war.

Rund 150 Oldtimer werden am Sonntag, 23. August, ab 9 Uhr auf dem Erkelenzer Markt im Minutenabstand an den Start rollen. Auf der Tour gibt es Prüfungen und Kontrollstellen unter anderem in Baal (Gewerbe- und Industriegebiet), Geilenkirchen (Sportpark Loherhof) und Wassenberg (Roßtorplatz), ehe die Oldtimer ab 14 Uhr wieder auf dem Erkelenzer Markt im Ziel erwartet werden.

Bei einem Pressegespräch in der Erkelenzer Dekra-Niederlassung lobten drei enthusiastische Oldtimer-Besitzer die Grenzland-Rallye wegen der perfekten Organisation in den höchsten Tonen. Und sie lobten auch die Zuschauer: „Es ist schön zu sehen, dass diese Veranstaltung den Menschen so viel Spaß bereitet”, freute sich Georg Sommer, der sowohl mit einer BMW Isetta als auch mit einem BMW 700 Coupé die Rallye bereits mehrfach bestritten hat, stets über die große Resonanz entlang der Strecke.

Gerade auch in den kleinen Orten würden die Menschen den Fahrern einen herzlichen Empfang bereiten. „Oft gibt es nur wenig Zuschauer bei Oldtimer-Fahrten. Das sind meist recht isolierte, geschlossene Veranstaltungen”, berichtete Werner Straube aus Jüchen, „aber bei der Grenzland-Rallye gibt es doch erfreulicherweise relativ viele Zuschauer - auf dem Markt in Erkelenz, aber auch an der Strecke.”

Straube wird mit der Startnummer 1 das Feld anführen: Sein Ford feierte gerade 100-Jähriges! Da ist es für Fahrer wie Automobil natürlich schön, dass die Erkelenzer Rallye eher als gemütlichere „Entspannungsrallye” gilt, so jedenfalls Straubes Einschätzung. „Sie ist nicht so tierisch ernst wie manch andere Fahrt. Es sind einfach nicht so viele Nickligkeiten im Bordbuch versteckt.”

Lokalmatador Hubert Heinrichs, der wieder mit seinem beeindruckenden, seltenen Chevrolet Tourer aus dem Jahr 1932 mit von der Partie ist, zeigte sich ebenfalls angetan von der Euphorie entlang der Strecke, aber besonders natürlich von der Kulisse rund um Start und Ziel: mit Lambertuskirche und Altem Rathaus und mit vielen Zuschauern. „Erkelenz als Stadt zieht auch ohne Oldtimer, aber mit Oldtimern zieht Erkelenz noch mehr!”

Die Zusammengehörigkeit in der Oldtimer-Szene sei ebenfalls ein wichtiger Aspekt, betonte Sommer und vergaß nicht, die Leistungen der Beifahrer zu loben, ohne die es überhaupt nicht möglich sei, eine gute Platzierung zu erreichen.

Und das Fahren in der Gruppe, sprich im 150 Fahrzeuge umfassenden Feld, mache einfach mehr Spaß als alleine unterwegs zu sein, so Straube, denn wenn er alleine mit solch einem Automobil wie dem Ford T von 1909 herumfahre, komme er sich doch komisch vor. So freut er sich - wie die anderen - schon auf das Wiedersehen mit alten Bekannten, wenn vor dem Start morgens im Alten Rathaus von Erkelenz gemeinsam gefrühstückt wird.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert