Fluthelfer von der DLRG ausgezeichnet

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Glückwünsche für geehrte Fluthelfer: DLRG-Landesverbandspräsident Reiner Wiedenbrück (r.) und DLRG-Bezirksvorsitzender Roger Müller-Courté (l.) gratulierten Klaus Brunken (2. v. l.) und Andreas Benz (2. v. r.).

Kreis Heinsberg. Beim Bezirksrat der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der in der Cafeteria des Wegberger Hallenbades tagte, standen Auszeichnungen für Fluthelfer im Blickpunkt: ­Andreas Benz, Klaus Brunken und Paul-Olaf Veltjens galt die Ehrung für ihren Einsatz beim Elbhochwasser 2013 in Magdeburg.

Ihnen wurde die Fluthelfernadel 2013 des Landes Sachsen-Anhalt verliehen. Zudem erhielten sie die Einsatzmedaille Fluthilfe 2013 der Bundesrepublik Deutschland.

Im Ausbildungsbericht 2014 von Gerhard Schütz wurde darauf verwiesen, dass die Teilnehmerzahl bei der Schwimmausbildung zwar um fast 35 Prozent angestiegen ist, aber auf einem eher niedrigen Niveau verbleibt. Bei den „Seepferdchen“ ist nach dem niedrigen Ergebnis des Vorjahres ein weiterer Rückgang von nahezu 35 Prozent zu verzeichnen gewesen. Dies steht im krassen Gegensatz zu der um fast 40 Prozent gestiegenen Zahl der Teilnehmer am Anfängerschwimmen.Beim Deutschen Jugendschwimmabzeichen sind die Werte um fünf Prozent gefallen.

Bei den Juniorrettern geht der Abwärtstrend wiederum ungebremst weiter. Die Zahl der Prüfungen ist auf einen Tiefststand gefallen. Aber im Bereich der Rettungsschwimmprüfungen ist die Entwicklung gegenläufig. Beim Ersterwerb hat die DLRG einen Anstieg von 30 Prozent zu verzeichnen. Die Wiederholungen sind ebenfalls gestiegen – um 35 Prozent. Die Zahl der Lehrscheininhaber ist ebenso konstant geblieben wie die Ausbilderzahlen. Nach der Erfassung aller Ausbildungsstunden stehen 15 070 Stunden zu Buche. Diese Stunden wurden von 267 Personen ehrenamtlich geleistet.

Im Einsatzbericht 2014 von Andreas Benz wurde nicht nur auf Übungen zurückgeblickt, sondern auch auf ein dramatisches Geschehen bei einem tragischen Badeunglück am Pfingstmontag am Lago Laprello in Heinsberg. Dort war damals ein Badegast vermisst worden. Nachdem der Körper geborgen war, konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. In der Statistik für den Wachdienst am Effelder Waldsee wurden mehr als 1000 Stunden bilanziert, die von 74 Kräften geleistet worden waren.

Neubau in Effeld?

Thema im DLRG-Bezirksrat war auch der Neubau einer festen Wachstation in Effeld. Die bisherige Station, die in feststehenden Wohnwagen untergebracht war, musste bei den Umgestaltungsmaßnahmen weichen. Nun geht es „mit großen Schritten vorwärts“, so war von der DLRG zu erfahren. Ein Arbeitskreis steht in regen Kontakt mit den Pächtern des Effelder Waldsees, dem Architekten und den zuständigen Behörden.

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