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Flut von Anfragen macht zu schaffen

Von: hewi
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Wegberg. Ratsarbeit ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Im Wegberger Rathaus weiß man ein Lied davon zu singen. Da alle Sitzungen gut vorbereitet sein müssen, bedeutet dies im Vorfeld einiges an Arbeit in den Fachbereichen. Anträge und Anfragen müssen gewissenhaft bearbeitet werden.

Dies kostet zunehmend mehr Arbeitszeit, weiß Bürgermeister Reinhold Pillich zu berichten. „Seit der letzten Kommunalwahl hat die Zahl der Anträge und Anfragen um 270 Prozent zugenommen”, erklärte er. Dies binde immer mehr Arbeitszeit, da jeder Antrag natürlich mit Sorgfalt behandelt werde.

Paradox sei dies, wenn sich die Anträge gerade mit Einsparpotenzialen und Maßnahmen zur Straffung innerhalb der Stadtverwaltung beschäftigten, zum Beispiel mit der „Deckelung der Personalkosten 2012 auf den Stand der Personalkosten 2011”. Gerade wenn bei der Antragsstellung mit wenig Sorgfalt gearbeitet wurde, bedeute dies einen Mehraufwand in der Verwaltung, wie Pillich betonte.

Nach einer Besprechung im Rat sei es nicht vorbei mit dem Aufwand, denn zumeist werden die Anträge an die entsprechenden Fachausschüsse weitergeleitet, wo sie erneut bearbeitet und besprochen werden. „Es macht die Arbeit gerade angesichts der derzeitigen Situation nicht leichter”, weiß Pillich. Sparvorschläge und Anregungen zur Verbesserung können auch direkt übermittelt werden, sagt Kämmerer Lothar Esser. E-Mails können an finanzen@stadt.wegberg.de gesendet werden. „Wir nehmen Anregungen auch auf dem kurzen Dienstweg auf”, erklärte Esser.

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