Flüchtlingsarbeit hat sich schwerpunktmäßig verändert

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Kreis Heinsberg. Auch wenn es in erster Linie darum ging, das traditionelle Fischessen vom Katholikenrat der Region Heinsberg in der „Burg“ in Hückelhoven zu begehen, so gab es doch einige Informationen aus den Gemeinden und Verbänden, die an die Mitglieder herangetragen wurden. Erneut ging es dabei um das Thema Flüchtlinge.

Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, verdeutlichte, dass sich die Flüchtlingsarbeit schwerpunktmäßig verändert habe. „Die Initiierung der Helfergruppen ist fast abgeschlossen. Es wurden Strukturen aufgebaut wie zum Beispiel der Runde Tisch Flüchtlingsarbeit in Heinsberg-Waldfeucht, wo alle Helfergruppen zusammenkommen und sich austauschen“, erklärte sie. Zudem würden alle Helfergruppen Gesandte auf Kreisebene schicken, um über Themen, die alle angingen, fachkundig zu beraten.

Die Arbeit der Gemeindesozialarbeiterinnen bestehe nun eher darin, Ansprechpartner von Ehrenamtsgruppen in der Flüchtlingsarbeit zu sein, sie zu begleiten und motivieren sowie unterschiedliche Projekte für Flüchtlinge zu managen, mit aufzubauen und zu begleiten.

Das Thema Flüchtlinge sei auch bei Pax Christi in Hückelhoven an der Tagesordnung, erklärte Bruno Bürger. Man wolle sich mehr mit dem Thema „Flüchtlingsursachen“ befassen. Dies werde zu wenig in den Fokus gerückt. „Wir wollen deshalb offene Gespräche zum Thema in der Mitte des Jahres führen“, informierte er.

Zudem stellte er das Nachhilfeprojekt für benachteiligte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unter dem Titel „Lernen leicht gemacht“ vor. Es wurde 2011 ins Leben gerufen und wird seit Februar 2014 von der Pax-Christi-Gruppe in Hückelhoven fortgeführt. Acht leistungsstarke Oberstufenschüler des Cusanus-Gymnasiums und Berufskollegs Erkelenz würden 35 Schüler im Alter von sieben bis 24 Jahren vorzugsweise in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch zweimal in der Woche in den Räumen des Katholischen Forums in Hückelhoven unterrichten und zwar in Kleingruppen von bis zu drei Schülern, so Bürger.

Bei diesem Projekt, das unterstützt werde vom Migrationsfond des Bistums Aachen, geh es um die Chancengleichheit für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich Schule und Berufsausbildung und um eine positive Einwirkung auf deren Lebensplanung.

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