Kreis Heinsberg - Flüchtlinge absolvieren Praktikum bei der Bank

Flüchtlinge absolvieren Praktikum bei der Bank

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Die Praktikanten zusammen mit Auszubildenden der Kreissparkasse: Lara Brunen, Abdul Raouf Halimi, Lisa Falatik, Daviti Bakhturizde, Jessica Röntgen, Hasrat Sohro, Selma Duraj und Stephan Paggen (v. l).

Kreis Heinsberg. Die Kreissparkasse Heinsberg hat erneut vier Flüchtlingen die Teilnahme an einem freiwilligen Praktikum zur Berufsorientierung ermöglicht. Betreut wurden die Prakikanten von einer Gruppe Auszubildender des dritten Lehrjahres. Neben der Vermittlung wichtiger Grundkenntnisse stand für die Praktikanten eine Hospitanz in verschiedenen Filialen der Bank auf dem Terminplan.

Neben dem intensiven Einblick in den Arbeitsalltag der Sparkasse standen die Integration der Flüchtlinge, der Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen und Werte und das Zusammenwachsen als Team im Mittelpunkt.

Eine gemeinsame Informationswoche setzte den Startpunkt für das anspruchsvolle Praktikum. Die Auszubildenden vermittelten den Flüchtlingen wichtige Grundkenntnisse für ihre Einsatzzeit in den Filialen, wie zum Beispiel das Bankgeheimnis oder den Datenschutz.

Höhepunkt dieser arbeitsintensiven ersten Woche war der Ausflug nach Düsseldorf mit Besichtigung des Landtages. Im Anschluss an die Besichtigung hatten die Auszubildenden und die Praktikanten Gelegenheit, sich mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle auszutauschen.

Die Kommunikation zwischen den Auszubildenden und den Praktikanten verlief aufgrund der guten Deutschkenntnisse der Praktikanten reibungslos. Nur einige wenige Fachbegriffe wurden mit einem digitalen Übersetzer in die jeweilige Muttersprache übersetzt.

Für die zweiwöchige Einsatzzeit in den Filialen bekam jeder der Praktikanten einen der fünf Auszubildenden als „Buddy“ zur Seite gestellt. Die „Buddies“ erläuterten den Praktikanten erste Serviceaufgaben und den jeweiligen Tagesablauf in den Filialen. Gemeinsam mit einem Kundenberater nahmen die Praktikanten an verschiedenen Beratungsgesprächen teil und sie konnten zusätzlich in verschiedenen Abteilungen hospitieren. Nach einer erfolgreichen Einweisung übernahmen die Praktikanten selbstständig kleinere Aufgaben im Service. Eingesetzt waren sie in den Filialen Erkelenz, Gangelt, Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven.

„Während des Praktikums sind Freundschaften zwischen den Praktikanten und den Buddies entstanden“, berichtete die Kreissparkasse. Entsprechend traurig und wehmütig seien beide Seiten am Ende des Praktikums gewesen. Auch die Kollegen vor Ort in den Filialen und Abteilungen hätten sich mit vollem Elan für die Praktikanten eingesetzt. Die Auszubildenden hätten zudem durch die Betreuung der Flüchtlinge ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen festigen können.

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