Flotter Besuch von Mirja Boes

Von: hewi
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Erkelenz. Der Comedian Christian Pape bekommt gerne Besuch, Neuerdings auch in der Stadthalle. Bei der Premiere des Programms „Pape kriegt Besuch” bekam er Besuch von Mirja Boes.

Die geborene Dülkenerin wusste flott und kess Einiges zu erzählen. So lernten die Zuschauer in der gut gefüllten Stadthalle die aus Funk und Kernsehen bekannte Schauspielerin und Komikerin auch von unbekannten Seiten kennen.

Die Zuschauer begrüßten den blonden Wirbelwind mit einer Laola-Welle, die Pape vorher extra mit ihnen eingeübt hatte. Der anschließende Small Talk auf dem Sofa war amüsant und durchaus lehrreich. Denn Boes präsentierte sich gewohnt lustig und schlagfertig. Auf die Frage Papes, warum es so wenige erfolgreiche weibliche Komiker gibt, antwortete sie wie aus der Pistole geschossen: „Das sind die Männer schuld!” Schließlich wollten die immer nur, dass die Frauen gut aussehen und den Mund halten.

Schon als Kind habe sie „Rockstar oder Prinzessin” werden wollen, Hauptsache berühmt. Wenn sie noch einmal jung wäre, würde sie auch „beim Bohlen schäbbige Lieder singen gehen” und ihren Spaß dabei haben. Ihre Freizeit verbringt sie übrigens gerne im Phantasialand, denn sie liebt Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte, bei denen es rund geht. Als Pape auf ihr Buch „Böse Tagebücher” zu sprechen kam, erfuhr das Publikum viel über das Seelenleben und die Ansichten der jungen Mirja. Zum Beispiel ihre Kategorien für das Kussverhalten der Männer. So lernte man den „toten Fisch” kennen, der mit „dicker breiiger Zunge” küsst, oder die „Waschmaschine-Schleudergang”.

Als Freizeitsport für die Landjugend empfahl sie „Kühe umschubsen”. Die Premiere des Programms „Pape kriegt Besuch” war am Ende auf jeden Fall gelungen. Erkelenz ist um ein neues Comedy-Format reicher und das Publikum kann sich schon auf den 18. November freuen, wenn Ingolf Lück bei Christian Pape auf dem Zweisitzer zu Gast ist.
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