Firma Florack ist nun auch Stromproduzent

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Keine Angst vor Horrormeldungen aus der Weltwirtschaft: Zahlreiche Jubilare wurden auf der Betriebsversammlung der Firma Florack für ihre Treue ausgezeichnet. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Zu einer Betriebsversammlung trafen sich die Mitarbeiter der Bauunternehmung Florack in der Stadthalle. Eröffnet wurde sie vom Betriebsratsvorsitzenden Mario Cavlovic, der über die Aktivitäten des Betriebsrats in diesem Jahr und dessen Pläne für 2010 berichtete.

Er unterstrich dabei die große Bedeutung der Eigenmotivation in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage. Ein negative Stimmung verbessere die Situation nicht, betonte er.

Anschließend begrüßte Geschäftsführer Ludwig Florack die Belegschaft. Das Jahr 2009 sei begleitet worden von Horrormeldungen in der Weltwirtschaft, erklärte er. Mitarbeiter und Unternehmensleitung hätten sich von dieser schlechten Stimmung nicht anstecken lassen, wenngleich ihnen der Wind spürbar härter ins Gesicht geblasen habe, erklärte er.

Die Projekte in den einzelnen Unternehmensbereichen seien kontrolliert umgesetzt worden, nannte Florack Großprojekte in Düsseldorf, Berlin und im Raum Köln-Bonn sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. Auch Fremdlieferungen von Stahlbetonfertigteilen hätten die Mitarbeiter sowie viele Nachunternehmer und Lieferanten beschäftigt.

Büro- und Wohngebäude, Anlagen für Industrie- und Infrastruktur, Altenpflegeheime, Kanäle und Straßen seien entwickelt und gebaut worden, darüber hinaus habe das Unternehmen Wasserbaumaßnahmen zur Verbesserung der Umwelt ausgeführt, regional und überregional.

Im Rahmen seiner Umweltschutzmaßnahmen hat das Unternehmen die 4000 Quadratmeter große Fläche seines Heinsberger Fertigteilwerkes mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet und sei somit jetzt selbst Stromproduzent. Derzeit gebe es Untersuchungen mit der Fragestellung, wo an den zum Unternehmen gehörenden Immobilien weitere energiebringende oder energiesparende Maßnahmen getroffen werden können.

Der „Knopfdruck”, der zu aussagekräftigen Daten im Büro führe, erfordere jedoch zunächst immer noch den klaren Kopf der Mitarbeiter, die diese Daten entwickeln und verarbeiten würden, betonte Florack abschließend. Dies bedeute auch für die Zukunft, dass trotz fortschreitender Digitalisierung der Welt der Mensch im Mittelpunkt bleibe. Für das Jahr 2010 sieht er die Auftragsbücher der Konjunktur entsprechend zufriedenstellend gefüllt. Für die Leistungen und die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr dankte er Betriebsrat und Mitarbeitern.

Mit einer Fotopräsentation von Baumaßnahmen dieses Jahres leitete Florack über zur Jubilarehrung, an die sich eine Weihnachtsfeier mit Tombola anschloss.
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