Erkelenz - Finanzamt sucht wegen Platznot noch Räume

Finanzamt sucht wegen Platznot noch Räume

Von: kl
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Auf dem Gelände der beiden Wohnhäuser an der Südpromenade links neben dem Finanzamt beabsichtigt die Gesellschaft für private Stadtentwicklung die Schaffung von Büro- und Verwaltungsräumen. Das Finanzamt könnte daran Interesse haben. Foto: Schuldei

Erkelenz. So richtig in die Karten schauen lässt sich keiner der Beteiligten beim Neubau oder einer Erweiterung des Finanzamtes in Erkelenz an der Südpromenade.

„Fakt ist, dass wir aufgrund eines räumlichen Engpasses neue Räumlichkeiten suchen müssen”, bestätigt Wilfried Hänsel, Referatsleiter bei der Oberfinanzdirektion Rheinland in Köln. Mit im Boot der Oberfinanzdirektion sitzt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist für das Gebäudemanagment der Landesbehörden zuständig. Die BLB-Niederlassung Aachen bestätigt auf Anfrage, dass sie von der Steuerbehörde beauftragt worden sei, sich um Räume in Erkelenz zu kümmern. Mehr könne man nichts sagen, meint der Sprecher der Niederlassung.

Erste Andeutungen was geschehen könnte, gab es bereits bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, als die Neubaupläne der Kreissparkasse Heinsberg vorgestellt wurden. In diesem Zusammenhang war von einer Durchfahrt vom Kreissparkassenparkplatz an der Tenholter Straße zur Südpromenade die Rede, die direkt am Finanzamt vorbeiführt.

Wie inzwischen bekannt wurde, sind die beiden Wohnhäuser an der Südpromenade links neben dem Finanzamt inzwischen an die Gesellschaft für private Stadtentwicklung (GPS) veräußert. Die GPS beabsichtigt auf dem Gelände die Schaffung von Büro- und Verwaltungsräumen. Auch eine Brücke als Verbindungen zwischen diesem Gebäude und dem Finanzamt wurde ins Gespräch gebracht.

Relativ schnell soll mit dem Bau begonnen werden, wobei noch unklar ist, ob im Erdgeschoss Gewerbeflächen vorgehalten oder ob dort Parkraum entstehen soll. Eine Vermietung der Fläche an den BLB für eine Nutzung durch das Finanzamt bietet sich an, zumal das Finanzamt spätestens dann Raumprobleme bekommt, wenn es die Fläche im jetzigen Amtsgericht aufgeben muss, das durch einen Neubau ersetzt werden soll.

Die letzte Karte wird im Mai aufgedeckt. Erst dann kann definitiv davon gesprochen werden, ob das Finanzamt an der Südpromenade mehr Platz zur Verfügung gestellt bekommt.
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