Kreis Heinsberg - Feuerwehrtaucher üben Tauchgang unter Eis

Feuerwehrtaucher üben Tauchgang unter Eis

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Kreis Heinsberg. Dieser strenge Winter hat der Tauchergruppe der Feuerwehren des Kreises Heinsberg die Gelegenheit geboten, ihre Einsatzfähigkeit unter Eis zu erproben.

Da dem eingesetzten Taucher durch die Eisschicht der sonst übliche, direkte Weg an die Wasseroberfläche versperrt ist, ist ein Eistauchgang - neben der zusätzlichen Belastung durch Kälte und Dunkelheit - auch immer mit einer höheren psychischen Belastung des Feuerwehrtauchers verbunden.

Das Sturmtief „Daisy” sorgte mit Schneefall und eisigem Wind für harte Ansprüche an Mannschaft und Gerät. So wurden nach dem Tauchgang die Tauchgeräte und Ausrüstungsteile an der Oberfläche nach kurzer Zeit mit einer Eisschicht überzogen und mussten für den nachfolgenden Übungstauchgang erst im Wasser wieder aufgetaut und geschmeidig gemacht werden.

Durch die Eistauchübung im Brachelener Badesee am Kapbusch hätten die Feuerwehrtaucher die Belastungen für sich selbst und die Gerätschaften erneut erfahren und verinnerlichen können, „so dass im Einsatzfall die erforderlichen Handgriffe beherrscht werden”, berichtete am Montag Unterbrandmeister Hermann Thissen.

Der Leiter des Feuerwehr-Tauchdienstes, Oberbrandmeister Oliver Krings, wies in diesem Zusammenhang auf die Gefahren beim Betreten von Eisflächen hin, insbesondere da derzeit nicht alle Gewässer im Kreisgebiet von einer ausreichen dicken Eisschicht bedeckt seien.

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