Feuerwehrmuseum wird immer mehr zum Kulturzentrum

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Erkelenz-Lövenich. Das Rheinische Feuerwehrmuseum Erkelenz-Lövenich entwickelt sich im Nysterbachtal immer mehr zum Kulturzentrum.

Neben der unermüdlichen Pflege, Ausstellung und Restaurierung historischer Gerätschaften in der Brandbekämpfung, lässt der Verein „Rheinisches Feuerwehrmuseum” auch alte und fast vergessen Bräuche wieder aufleben.

Neben dem Angebot eines Geranienmarktes erweckte er in den vergangenen Jahren auch die St. Bartholomäus-Kirmes (Spätkirmes im August) zu neuen Leben, indem er diese schon tot geglaubte und historisch belegte Spätkirmes als Familientag im Feuerwehrmuseum feiert. Mit beachtlichem Erfolg.

Vor vier Jahren führte der Verein unter der Leitung der Präsidentin Edith Schaaf auch wieder das Setzen des Maibaumes ein. In guter Erinnerung geblieben sind nur die Maifeste des Instrumental-Musikvereins Lövenich mit Riesenfestzelt und Maibaumsetzen am Kirchplatz und später am Kirmesmarkt an der Schweizerstraße.

Der erste Maibaum am Feuerwehrmuseum war bisher nur ein „kurzer” Baum, ein geschmücktes Eisenrohr, der vor dem Tanz in den Mai mit Unterstützung der Karnevalsgesellschaft „Lövenicher Hoppesäck” aufgerichtet wurde.

Aber er zeigte es allen, dass es wieder aufwärts geht. In diesem Jahr präsentierte er sich wesentlich höher. Das Baum wurde von der Nachbarschaft Bruchstraße gespendet, die das Maibaumsetzen nach vielen Jahren einstellte. Jetzt schmückt er das Gelände des Museums mit einer Fichte als Spitze und zwei mit bunten Bändern geschmückten Kränzen.

Der dritte Kranz konnte nicht angebracht werden, weil dafür die Höhe der Stange nicht reichte. Im nächsten Jahr, so Edith Schaaf bei der Begrüßung der Gäste, hofft sie, auch den dritten Kranz anbringen zu können. Ihr Hilferuf um Verlängerung der Eisenstange (Maibaum) wird sicherlich nicht ohne Wirkung bleiben.
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