Selfkant - Feuerwehrhaus und Rettungswache für 750.000 Euro

Feuerwehrhaus und Rettungswache für 750.000 Euro

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Die Skizze verdeutlicht das geplante Bauziel: So sollen Feuerwehrhaus und Rettungswache nach der Fertigstellung aussehen. Skizze: K3 Planungsstudio

Selfkant. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Selfkant wurde nun der Selfkanter Haushalt endgültig verabschiedet. Durch einen Eingabefehler waren die Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro fälschlicherweise ganz dem Jahr 2009 zugeschrieben worden.

Allerdings könnten Sonderposten nur über mehrere Jahre abgeschrieben werden, hieß es. Das machte nun die Änderung des Haushalts nötig.

Die FDP und Pro Selfkant lehnten den Haushalt allerdings wie schon im April ab. CDU und SPD stimmten ihm zu.

Ferner wurde in der Sitzung die Planung für das neue Feuerwehrgerätehaus Höngen-Saeffelen samt Rettungswache vom Planungsstudio K3 vorgestellt. Der Gebäudekomplex ist in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Kreisordnungsamt konzipiert worden.

Der Löschgruppe Höngen-Saeffelen gehören derzeit 45 Aktive an.

Die Errichtung des Gebäudes verursacht Kosten in Höhe von etwa 750.000 Euro. Das Feuerwehrhaus soll eine Nutzfläche von insgesamt 411,60 Quadratkilometer und die Rettungswache von 116,90 Quadratkilometer erreichen.

Das Feuerwehrhaus erhält im Erdgeschoss drei große Fahrzeugstellplätze, eine Werkstatt mit Kompressorraum, ein Lager, ein von außen begehbares Schlauchlager, einen Hausanschlussraum, einen Umkleideraum nebst Waschraum und Toiletten für Herren und ein Pendant für Damen sowie das Büro des Löschgruppenführers. Im Obergeschoss sind zudem ein Versammlungs- und Schulungsraum sowie ein Aufenthaltsraum mit Teeküche vorgesehen.

Bei der Rettungswache, deren Träger der Kreis Heinsberg ist, werden im Erdgeschoss eine Fahrzeughalle, ein Desinfektionsraum und ein Lagerraum entstehen. Im Obergeschoss sind nach den Vorstellungen des Planungsstudios K3 ein Aufenthaltsraum nebst Teeküche, ein Abstellraum, zwei Umkleiden mit Waschgelegenheit sowie ein Schlafraum mit zwei Betten und einer mit nur einem Bett gedacht. Das ist dringend erforderlich, da am neuen Standort ein 24-Stunden-Dienst eingerichtet werden soll.

Das K3-Planungsstudio, das mit dem Bau beauftragt wurde, ist noch ein junges Unternehmen aus Selfkant, das erst 2007 gegründet wurde. „K3” steht dabei für die Architekten und Ingenieure Thorsten Knarren, Pascal Knarren und Siegfried Knarren, der vielen Bürgern noch als früherer Technischer Beigeordneter der Stadt Heinsberg in Erinnerung sein dürfte.
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