Feuerwehr rettet Hunde und Katzen vor den Flammen

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Feuerwehrleute aus dem Selfkant, aus Gangelt und aus Onderbanken waren auf der L410 im Einsatz. Hier war ein Strohtransporter in Brand geraten. Foto: Feuerwehr

Selfkant/Geilenkirchen. Zweimal wurden am Wochenende die Feuerwehren aus der Region alarmiert. Gegen 17 Uhr mussten am Samstag die Löscheinheiten Geilenkirchen, Prummern, Teveren, Würm, Nirm und Beeck ausrücken. Im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in Immendorf brannte es. Im Schlafzimmer des Hauses an der Dürener Straße standen Möbelstücke in Flammen.

Die in dem Haus lebende Familie war nicht anwesend. Unter der Leitung von Michael Meyer, Chef der Geilenkirchener Feuerwehr, rückten die mit Atemschutzgeräten ausgestatteten Wehrleute mit einem C-Rohr gegen das Feuer vor. Auch der Rettungsdienst war am Einsatzort. Die Möbelstücke wurden ins Freie befördert, zwei im Haus befindliche Hunde und vier Katzen wurden von den Feuerwehrleuten gerettet. Nachdem sie den Brand gelöscht hatten, wurde das Jaus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Eine Untersuchung auf Schadstoffe verlief negativ. 61 Feuerwehrleute waren insgesamt im Einsatz.

Da das Haus derzeit unbewohnbar ist, wurde die Familie von Mitarbeitern des Geilenkirchener Ordnungsamtes anderweitig untergebracht. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf über 10.000 Euro. Die Ursache ist noch nicht bekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits gegen 12 Uhr wurden am Samstag die Züge 1 und 2 der Feuerwehr Selfkant, die Brandweer Onderbanken und die Drehleiter der Feuerwehr Gangelt zu einem Anhängerbrand auf der Landesstraße 410 alarmiert. Zwischen Süsterseel und Höngen in Höhe der Auffahrt zur Bundesstraße 56n war ein Strohtransporter in Brand geraten. Geistesgegenwärtig koppelte der Fahrer die Zugmaschine vom brennenden Anhänger ab und alarmierte die Feuerwehr.

Da es sich um einen mittelgroßen Brand handelte, wurden nach Alarm- und Ausrückeordnung die Züge 1 und 2 der Feuerwehr Selfkant mit den Löscheinheiten Höngen-Saeffelen, Millen-Tüddern, Hillensberg-Süsterseel und Havert-Schalbruch sowie die Drehleiter der Feuerwehr Gangelt alarmiert. Zusätzlich wurde durch die niederländische Leitstelle in Maastricht die Brandweer aus Onderbanken zu diesem Brand gerufen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand bereits auf die angrenzenden Böschungen übergegriffen. Die Feuerwehren aus dem Selfkant bekämpften den Brand mit mehreren Strahlrohren. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurde mit den Löschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet. Hierbei wurde die Feuerwehr Selfkant mit dem Haakarm Watertank der Brandweer Maastricht unterstützt.

Eine große Hilfe war außerdem der Radlader eines örtlichen Landwirtes. Mit Hilfe des Radladers wurde das Stroh auseinandergefahren und abgelöscht. Während die Drehleiter der Feuerwehr Gangelt bereits nach kurzer Zeit wieder einrücken konnte, war der Einsatz für die Feuerwehr Selfkant erst nach rund drei Stunden beendet.

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