Feuerwehr hilft nach Unwetter auch in Essen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Mit der Bereitschaft I der Bezirksregierung Köln waren am Freitag auch 35 Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Heinsberg im Ruhrgebiet im Einsatz.

In der Stadt Essen müssen nach dem Unwetter vom Pfingstmontag noch ganze Straßenzüge von umgestürzten Bäumen befreit und sicher passierbar gemacht werden. Wie Kreisbrandmeister Klaus Bodden erklärte, seien die 35 Kräfte und sieben Fahrzeuge aus Erkelenz, Wegberg, Übach-Palenberg, Geilenkirchen und Gangelt für diesen Bereitschaftseinsatz angefordert worden.

Unterstützung kam von der Awacs-Feuerwehr vom Nato-Stützpunkt in Geilenkirchen-Teveren, die ihren Gelenkmast, eine 32 Meter hohe Hub-Arbeitsbühne, zur Verfügung stellte. Die Bereitschaft I hatte sich auf Anforderung des Innenministeriums, das von der Stadt Essen ein entsprechendes Amtshilfeersuchen erhalten hatte, vom Sammelplatz am Kraftwerk Weisweiler aus auf die 120-Kilometer-­Strecke gemacht.

Die vor einigen Jahren unter dem Motto „Einigkeit macht stark“ zum gemeinsamen Einsatz bei Großschadenslagen gegründete Bereitschaft I umfasst die Wehren der Städteregion Aachen sowie des Kreises Heinsberg. Die gewaltigen Gewitter hatten für die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Heinsberg an den Pfingsttagen zu insgesamt 130 Einsätzen geführt, bei denen rund 600 Feuerwehrleute im Kreisgebiet vor Ort im Einsatz waren.

Zudem waren am späten Montagabend 75 Feuerwehrkräfte und zwölf Fahrzeuge aus dem Kreis Heinsberg zur nachbarschaftlichen Unterstützung in die besonders stark betroffene Landeshauptstadt Düsseldorf gerufen worden. Wie Klaus Bodden, der diesen akuten Hilfseinsatz in Düsseldorf geleitet hatte, rückblickend berichtete, habe für die Kräfte aus dem Kreis Heinsberg die Aufgabe darin bestanden, von der Innenstadt aus die Hauptverkehrsstraßen in nördlicher Richtung befahrbar zu machen.

„So habe ich Düsseldorf noch nicht gesehen“, sagte der Kreisbrandmeister. Es schien so, als sei kein Baum unbeschädigt geblieben. Er selbst habe in seinen 35 Jahren bei der Feuerwehr schon viele Sturmeinsätze mitgemacht, aber an eine solche Masse von Unwetterschäden in geballter Form, könne er sich nicht erinnern. „Das war schon heftig.“

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