Kreis Heinsberg - Festliches Konzert mit Musikern aus Landgraaf

Festliches Konzert mit Musikern aus Landgraaf

Von: hewi
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Das Collegium Musicum der Anton-Heinen-Volkshochschule hatte zu einem Konzert in der Adventszeit in der Stephanus-Kirche des Erkelenzer Stadtteils Golkrath eingeladen. Foto: Wichlatz

Kreis Heinsberg. Einen Leckerbissen für Freunde der klassischen Musik stellte das Konzert in der Adventszeit vom Collegium Musicum der Anton-Heinen-Volkshochschule in der Golkrather Stephanus-Kirche dar. Unter Leitung von Ernest Frissen präsentierten die Musiker ein festliches Konzert, zu dem sie das Kammerorchester Locatelli aus dem niederländischen Landgraaf eingeladen hatten.

Das Collegium Musicum eröffnete das Konzert mit „Concertino für zwei Trompeten und Streicher“ von Arcangelo Corelli. Trompete wurde dabei von dem 15-jährigen Kilian Neuhaus und der 14-jährigen Lotta Menzel gespielt. Lotta Menzel war später am Abend noch mit dem Horn zu hören.

Der Wechsel und auch das spätere Zusammenspiel der beiden Orchester war vor allem dem Dirigenten zu verdanken, denn Ernest Frissen arbeitet auch eng mit dem niederländischen Orchester zusammen. Mit Georg Friedrich Händels „Concerto Grosso in F-Dur“ eröffneten die Niederländer ihren Part des Konzertes mit vier stimmungsvollen Sätzen. Solo-Violine wurde von Ernest Frissen und Berit Menzel gespielt.

Auch bei Johann Sebastian Bachs „Konzert in D-Moll für zwei Violinen“ konnte sich das reine Streichorchester aus Landgraaf von seinen besten Seiten zeigen. Da übernahm Frissen mit Britta Menzel die Solo-Parts an der Violine. Mit dem Stück „Antiche Danze ed Arie per Liuto“ präsentierte das Collegium Musicum dann ein sehr selten gespieltes Stück aus dem 16. Jahrhundert, das von Ottorino Resphighi für Orchester bearbeitet wurde.

Vom 16. Jahrhundert ging es weiter ins 19. Jahrhundert und zu Antonin L. Dvoràks „Suite für das Orchester opus 39“ mit einem Präludium und den beiden Sätzen „Polka Allegretto moderato“ und „Finale (furiant)“. Das Finale des Konzerts kündigte sich mit dem Zusammenspiel der beiden Orchester zum „Nussknacker-Ballett“ von Peter Tschaikowsky an.

Dabei überzeugten beide durch ihr harmonisches Zusammenwachsen zu einem imposanten Klangkörper. Nach dem „Blumenwalzer“ verabschiedeten sich die Musiker mit dem weihnachtlichen Kirchenlied „Tochter Zion“, bei dem auch das Publikum spontan als Chor mit einstieg.

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