Festival-Sommer: Macher ziehen zufrieden Bilanz

Von: defi
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Zufriedene Gesichter nach drei
Zufriedene Gesichter nach drei langen Festivaltagen gab es bei der „Taskforce” des Heinsberger Festival-Sommers: Jakob Gerards, Wolfgang Dieder, Hermann Rademächers, Theo Krings und Kathrin Heitzer (v. l. n. r.). Foto: defi

Heinsberg. Am Montag, dem Tag danach, ist von den Machern zufrieden Bilanz gezogen worden. Drei Tage lang hatten insgesamt 10.000 Besucher den Heinsberger Festival-Sommer 2011 gefeiert, drei Tage, mit denen sich die Kreisstadt endgültig als Festivalstadt etabliert hat.

Und eine Neuauflage soll es nach Ansicht von Bürgermeister Wolfgang Dieder auf jeden Fall geben: „Das Konzept wollen wir beibehalten, mit einem Programm, das jedem etwas bietet. Auch der Marktplatz als Veranstaltungsort wird bleiben. Die Besucher mögen die Atmosphäre dort.”

Die fünf Jungs von Revolverheld und Christina Stürmer hatten nach ihren Auftritten am Sonntag noch bis in die Nacht hinein auf dem Marktplatz mit gefeiert. Ex-Supertramp Roger Hodgson, Top-Act am Samstagabend, hatte sich gleich am Sonntag per E-Mail für die sehr gute Betreuung in Heinsberg bedankt. Roger Hodgson trägt den Namen der Kreisstadt nun in die Welt hinaus.

Auf dem offiziellen T-Shirt zur Roger Hodgson World Tour 2011 steht neben Los Angeles, Kopenhagen, Barcelona, St. Petersburg auch „Heinsberg, Germany”. Bürgermeister Dieder: „Auch die Jungs von Revolverheld haben sich in Heinsberg sehr wohl gefühlt und versprochen: ,Wir kommen wieder. Wenn ein Festival so abgewickelt wird, wie jetzt geschehen, das spricht sich bei den Künstlern und dem Management rum.”

Pur als Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg des Heinsberger Musikfestivals war Pur. 2007 spielte die Band um Hartmut Engler zum ersten Mal in Heinsberg und hatte damals - genau wie jetzt Revolverheld - versprochen wiederzukommen. 2010 löste Pur dieses Versprechen ein. Wieder fühlte sich die Band ausgesprochen wohl in Heinsberg und lud anschließend die „Taskforce” des Heinsberger Festival-Sommers in die Schalke-Arena ein zum gemeinsamen Konzert von Pur und Roger Hodgson.

Den Begriff Taskforce hat Theo Krings geprägt, Leiter der Jugendmusikschule Heinsberg. Krings: „Eigentlich hat unsere Truppe ja keinen Namen, aber irgendwie passt Taskforce.” Die Macher des Heinsberger Festivals, oder besser gesagt eben die Taskforce, sind Hermann Rademächers und Kathrin Heitzer vom Kulturamt der Stadt, der Erste Beigeordnete Jakob Gerards, Wirtschaftsförderer Bert Dohmen, Theo Krings sowie Manfred Zaunbrecher (Team VK) und last but not least Bürgermeister Wolfgang Dieder. Dieder: „Dass am vergangenen Wochenende alles so professionell abgelaufen ist, haben wir auch 80 Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung und vom Bauhof zu verdanken sowie der Feuerwehr, der Polizei, dem DRK und allen Sicherheitskräften, die alle mit an einem Strang gezogen haben.”

Am gleichen Strang zogen auch die Sponsoren: Kreissparkasse, Volksbank, Raiffeisenbank, Alliander, West Energie und Verkehr sowie Mobau Wirtz SSW. Jakob Gerards: „Dank der Sponsoren konnten wir die Eintrittspreise moderat halten. Geld ist mit so einem Festival nicht zu verdienen, aber der Imagegewinn für die Stadt ist enorm.”

Den Heinsberger Festival-Sommer 2012 hat die Taskforce bereits ins Auge gefasst. Bürgermeister Dieder: „Ich bin überzeugt, die Truppe macht weiter. Das hat denen so viel Spaß gemacht, da sind die ganze Arbeit und der Zeitaufwand schnell vergessen.” Hermann Rademächers spürt die Kilometer fast nicht mehr in den Beinen, die er am Wochenende auf dem Festivalgelände gelaufen ist ,und blickt schon wieder nach vorne.

Rademächers: „Roger Hodgson hatte eigentlich eine Option für ein Konzert in Köln. Als wir ihm dann aber erklärt haben, wie das hier bei uns läuft, hat er sich für Heinsberg entschieden. Bei einer anderen Band, die wir gerne holen würden, hätte es auch fast geklappt.”

Im Oktober geht die Taskforce an die Arbeit, wird sicherlich wieder viel Spaß bei der Vorbereitung des Festival-Sommers haben und - mit welchen Bands auch immer - ein tolles Programm auf die Beine stellen.

Und wenn dann wieder das Pur-Management die eine oder andere Tür öffnet, wird sich das hohe Niveau des Heinsberger Musikfestivals halten lassen.
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