Gangelt-Breberen - Ferienaktion: Unvergessliche Erlebnisse im Zeltlager

Ferienaktion: Unvergessliche Erlebnisse im Zeltlager

Von: agsb
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Hingucker: Bilder aus der 50-jährigen Zeltlagergeschichte sorgten für reichlich Kurzweil. Foto: agsb
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In Feierstimmung: das aktuelle Team der Zeltlagertruppe St. Maternus Breberen. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Vorsitzender Heinz-Willi Wienen blickte freudestrahlend am späteren Abend in die Runde der Festhalle. Mit so einer Resonanz hatten er und sein Vorstandsteam nicht gerechnet, in der Festhalle war beste Laune angesagt. Ein Renner am Abend war die Bilderausstellung aus den 50 Jahren Zeltlager Breberen.

„Wir hatten eine Auswahl von rund 7000 Bildern, haben nun die schönsten jahrgangsmäßig ausgewählt und präsentieren diese heute“, so Wienen. Und das Interesse an diesen Fotos war riesig, wie der stete Andrang zeigte. Auch wurde herzhaft gelacht beim Anblick einiger Bilder, so mancher Besucher schlug die Hände lachend vors Gesicht. Da wurden Kindheitserinnerungen wieder lebendig, plötzlich war man wieder mitten drin im Zeltlager.

In Breberen hatten vor 50 Jahren Lambert Nelißen und Leo Übachs die Idee für das Zeltlager. Sie starteten damit eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, damals noch unter Führung der Jugendabteilung des SV Breberen. Waren es in den ersten Jahren nur die größeren Jugendlichen, die mit auf Ferientour gingen, wurden ab 1973 auch jüngere Kinder ab neun Jahren mitgenommen.

„Selbst bin ich 1973 das erste Mal mitgefahren. Ich fand es gleich toll und war siebenmal in den nächsten Jahren als Kind dabei“, erinnerte sich Heinz-Willi Wienen an tolle 14 Tage Ferienlager. Das war nur der Anfang, denn: „Man bleibt dann dabei“, so Wienen, „ich mache seit nunmehr seit fast 30 Jahren als Betreuer mit.“ Wobei ihn seinerzeit ein Satz seiner Mutter besonders motiviert hatte: „Wenn Lambert Nelißen nicht mehr Vorsitzender ist, gibt es kein Ferienlager mehr“, waren einst ihre Worte – und diese spornten den Sohn Heinz-Willi mächtig an. Nun ist er seit vielen Jahren Vorsitzender.

„Man muss es im Blut haben“, so der Vorsitzende, der auf einen großen Helferkreis von rund 30 Betreuern bauen kann. Das nächste Zeltlager 2017 ist schon geplant, Ziel wird Schöneseiffen in der Eifel sein. Fast 40 Zelte werden dann aufgebaut – darunter Küchen-, Aufenthalts-, Bastel- sowie Kinder- und Betreuerzelte. „Unser Team ist im Laufe der Jahre gewachsen, es geht alles Hand in Hand.“

Im Vergleich zu früheren Zeiten stellt er indes fest: „Damals wurden die Kinder von den Eltern ins Zeltlager geschickt und waren 14 Tage lang weg – heute ist das anders.“ In Zeiten des Smartphones werde täglich nach Hause telefoniert, so der Vorsitzende. Ein Highlight ist dennoch nach wie vor der Familientag im Zeltlager, wenn Eltern, Großeltern und die Geschwister für einige Stunden anreisen – dann platzt das Lager fast aus allen Nähten.

24 verschiedene Zeltplätze in der Eifel und am Niederrhein standen bisher im Angebot. 165 Betreuer waren bisher dabei. Heinz-Willi Wienen dankte allen, die die 50-jährige Geschichte der Zeltlager mitschrieben haben und ehrenamtlich mit dabei waren.

Auch Bürgermeister Bernhard Tholen gratulierte in der Festhalle zum Jubiläum und sprach von einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Das Trommler- und Pfeiferkorps sowie die Alte-Herren-Mannschaft aus Breberen sorgten für die Bewirtung. Die Ortsvereine gratulierten ebenfalls, denn das Zeltlager ist ein Garant für das Vereinsleben in Breberen.

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