Süsterseel - Feierstunde: Dekanat würdigte Repräsentanten

Feierstunde: Dekanat würdigte Repräsentanten

Von: agsb
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Süsterseel. In Süsterseel wunderten sich die Anwohner der Suestrastraße, als plötzlich Spielmannsmusik zu hören war.

Das Trommler- und Pfeiferkorps Süsterseel führte einen kurzen Festzug an, dessen Ziel das Königshaus Friedrichs war. Süsterseels Schützenkönig Jürgen Friedrichs und Königin Maria (Schwägerin) standen erneut im Mittelpunkt.

Beim Dekanatsschießen zielte Jürgen Friedrichs scharf, holte die Dekanatswürde nach Süsterseel. Nun fand am Ort des Dekanatskönigs traditionell die Würdigung durch das Dekanat statt, ferner wurden an diesem Abend die übrigen Dekanats-Amtsträger ausgezeichnet.

Nach der musikalischen Eröffnung im Schützenheim durch den Spielmannszug leitete Dekanatsbundesmeister Heinrich Aretz zum Festakt über.

Herzlichst begrüßte er Präses Konrad Bohnen, die Vertreter der gastgebenden Bruderschaft St.-Hubertus und die übrigen Vereinsvertreter aus dem Schützendekanat Gangelt/Selfkant.

Gleich zu Beginn stand Jürgen Friedrichs im Mittelpunkt des Geschehens. Unter großem Beifall wurde ihm das Ärmelband verliehen. Blumen gab es für Königin Maria Friedrichs.

Weiterhin erhielten das Ärmelband Dekanatsprinz Andreas Vogt aus Breberen sowie Dekanatsschülerprinz Konrad Dykowski aus Straeten. Urkunden gab es für die jeweiligen Stellvertreter. Helmut Cüppers aus Straeten (Stellvertreter des Dekanatskönigs), Kai van der Biesen aus Millen (Stellvertreter des Dekanatsprinzen) und Kai Henrichs aus Wehr (Stellvertreter des Dekanatsschülerprinzen).

Im Anschluss würdigte die jeweilige Bruderschaft ihre Repräsentanten. Musikalisch hatte dieser Festabend begonnen, musikalisch wurde er beendet.

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft”

Im Referat des Abends nahm Heinrich Aretz zur Jugend und zur Kritik einiger älterer Schützenbrüder Stellung. „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft”, begann Aretz sein Referat und verkündete voller Stolz, dass in den Reihen der rund 1300 Schützen des Dekanates Gangelt/Selfkant immerhin 200 Jungschützen aktiv seien. Beifall gab es auch für die Damen, schließlich meldet das Dekanat 50 Schützenschwestern.

Die Einführung des Prinzenschießens der Jugend seit 1973 und des Schülerprinzenschießens seit 1975 hat sich bestens bewährt, hat die Jugend angelockt.

Auch in den Schießgruppen der einzelnen Bruderschaften ist die Jugend auf dem Vormarsch. „18 der 21 Bruderschaften haben einen Schießstand, dies zeigt, welchen Stellenwert die Jugend in den Vereinen hat. Und es ist einfach toll, dass die Jugend auch bei den Aufzügen dabei ist”, so Aretz.

„Die Jugend schätzt unsere Ideale, das Wort ,Kameradschaft steht auch bei der Jugend hoch im Kurs. Trotz der vielen Freizeitmöglichkeiten zeigt die Jugend starkes Interesse am Vereinsleben”, lobte Aretz den Nachwuchs.

Aretz bat die älteren Schützenbruder, ein Vorbild für die Jugend zu sein, und bat auch darum, die Jugend mit Sorgfalt aufzunehmen und zu betreuen. „Die heutige Motivation der Jugend ist anders geartet. Da muss man auch schon mal ein Auge zudrücken”, warb Aretz um Verständnis.

Ferner appellierte er an die älteren Schützenbrüder, auch in Sachen ,Kirche nicht gleich übermäßige Kritik anzubringen. „Die Kritik ist berechtigt, daran gibt es keinen Zweifel. Aber wir haben nun einmal deutlich weniger Priester, die allesamt ihr Bestes tun, um allen Pfarrangehörigen gerecht zu werden.

Sicherlich ist die Kirche nicht frei von Fehlern, aber wir müssen aufbauen auf das Gute und Schöne dieser Kirche. Sicherlich ist es ärgerlich, dass in einigen Orten nicht wie früher die Kirmesmessen stattfinden können”, hoffte Aretz dennoch auf Verständnis.

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