FC Wanderlust: Ein Ort steht zu seinem Fußballverein

Von: agsb
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Bürgermeister Herbert Corsten (l.) überreicht Geschäftsführer Roland Robertz und Vorsitzendem Peter Senden (r.) ein Präsent. Foto: agsb

Selfkant-Süsterseel. Seit dem Wochenende ist der Selfkant um ein Clubheim reicher. Das Sportheim, das sich der FC Wanderlust selbst baute, ist ein wahres Schmuckstück geworden. „Wir feiern den größten Erfolg in der gut 90-jährigen Vereinsgeschichte”, sagte Geschäftsführer Roland Robertz.

„Der FC Wanderlust ist eine große Familie geworden. Die Realisierung dieses neuen Sportheimes ist das Produkt der Zusammenarbeit aller Abteilungen”, sprach Robertz allen Dank aus, die sich in den Dienst des Vereins gestellt haben.

Nach dem Spatenstich am 15. Mai 2009 zeigten unzählige Mitglieder ehrenamtliches Engagement. Die Baukosten beliefen sich nach Auskunft des Geschäftsführer auf rund 140.000 Euro. Von der Gemeinde erhielt der Verein einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro, ein weiterer Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro kam aus Infrastrukturmitteln. „Das heißt: Unser Eigenanteil beläuft sich auf rund 100.000 Euro, und ich darf voller Stolz verkünden: Wir sind auch am heutigen Tag der Eröffnung noch komplett schuldenfrei”, strahlte Robertz in die Runde.

Es waren turbulente Jahre im letzten Jahrzehnt: Der FC Wanderlust drohte, nach Auslaufen des Pachtvertrages seine sportliche Heimat im Ort zu verlieren. Aber der Vorstand des Vereins kämpfte um den Verbleib. Das Sportplatzgelände blieb erhalten, der Trainingsplatz wurde durch einen Gemeindezuschuss saniert und nun erfolgte der erfolgreiche Bau des neuen Domizils für die Fußballer.

Am Samstag, 19.März, steigt im Clubheim die erste große Einweihungsfete. Die Helferparty beginnt um 19.30 Uhr. Eine Woche später findet am Freitag, 25. März, um 20.15 Uhr die erste Jahreshauptversammlung des FC Wanderlust Süsterseel in der neuen Heimat statt.
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