Kreis Heinsberg - Faulbrut: Verdacht bestätigt, Gefahr für Bienenvölker

Faulbrut: Verdacht bestätigt, Gefahr für Bienenvölker

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Kreis Heinsberg. In einem Bienenbestand in Heinsberg-Oberbruch hat sich nach Angaben des Kreises Heinsberg der Verdacht einer Infektion mit dem Erreger der Amerikanischen Faulbrut bestätigt. Dies ist eine Erkrankung der Bienenbrut (Apis mellifera L.). Sie ist höchst ansteckend und wird durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae larvae hervorgerufen.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Heinsberg hat wegen der hohen Ansteckungsgefahr für Bienenvölker einen Sperrbezirk eingerichtet, der bis auf Weiteres gilt. Er umfasst unter anderem die Orte Orsbeck und Krickelberg sowie Teile der Ortschaften Oberbruch, Unterbruch, Grebben, Ohe, Ratheim und Dremmen.

Im Sperrbezirk sind nach Darstellung des Kreises nunmehr alle Bienenbestände amtstierärztlich auf Amerikanische Faulbrut zu untersuchen. Bewegliche Bienenstände dürften nicht von ihrem Standort entfernt werden. Ebenfalls dürften Völker, lebende und tote Bienen, Waben, Wabenteile und ähnliches nicht aus den Bienenständen entfernt werden.

Honig ohne Beschränkung

Honig aus diesen Bienenvölkern unterliege keiner Beschränkung und könne weiter ohne Bedenken verzehrt werden.

Alle Bienenvölker und Bienenstände sind dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Heinsberg unverzüglich anzuzeigen. Bei Nichtbeachtung der Sperrbezirksverordnung drohen empfindliche Geldbußen bis zu einer Höhe von 30.000 Euro.

Informationen

Weitere Informationen zur Amerikanischen Faulbrut und zur Sperrbezirksverordnung gibt es unter Telefon 02452/133902. Anzeigen der Bienenstände und Bienenvölker ist auch unter Telefon 02452/133909 und 133914 sowie per Mail an veterinaeramt@kreis-heinsberg.de möglich.

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