Fastenkrippe am Altar

Von: kkli
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Wassenberg. Eine „Fastenkrippe” genannte Kreuzigungsgruppe im Altarbereich der Marienkirche Wassenberg-Oberstadt zieht die Aufmerksamkeit des Kirchenbesuchers seit Beginn der Fastenzeit auf sich.

Das mit Beginn der Fastenzeit die zur Flachdecke führende Rückwand des Altarbereiches bedeckende „Fastentuch” mit dargestellten Szenen der Marterung stammt noch aus der Zeit von Pfarrer Ludwig Hecker, dem ersten Pfarrer von St. Mariä Himmelfahrt aus der frühen Nachkriegszeit.

Damals entstand auch das große Holzkreuz mit dem Corpus aus Metall, das jetzt den Mittelpunkt der neuen Fastenkrippe bildet. Zwei aus einer Künstlerwerkstatt in Kevelaer stammende Plastiken - die im Schmerz um ihren Sohn erstarrte Mutter Maria und Johannes, der Lieblingsapostel Jesu - haben zu beiden Seiten des Gekreuzigten ihren Platz gefunden.

Eine mit violettem Tuch bedeckte Holzkonsole nimmt die klassische Kreuzigungsgruppe am Schluss des Altartisches auf. Diese Art der Fastenkrippe geht auf Beispiele aus Tirol zurück. Dort kennt man die Fastenkrippe schon lange.

Sobald die finanziellen Mittel es erlauben, soll die Fastenkrippe in Wassenberg noch ergänzt werden durch die Gestalten der beiden „Schächter”, die mit Jesus von Nazareth auf Golgatha gekreuzigt wurden.

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