Kreis Heinsberg - Fassadenwettbewerb: Keine Grenzen der Gestaltung

Fassadenwettbewerb: Keine Grenzen der Gestaltung

Von: disch
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Kreis Heinsberg. „Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt“, sagte Obermeister Ralf Vomberg von der Maler- und Lackierer-Innung Heinsberg, als am Mittwoch bei ­einem Pressegespräch in der Kreissparkassen-Hauptstelle in Erkelenz ein neuer Fassadenwettbewerb vorgestellt wurde.

Die Kreishandwerkerschaft Heinsberg hat ihn zusammen mit der Kreissparkasse Heinsberg, dem Hausbesitzerverband Haus und Grund, dem Unternehmen Farben Bock und dem regionalen Energieversorger NEW ins Leben gerufen. Alle privaten Hauseigentümer, die im Laufe dieses Jahres eine Fassade bauen, renovieren oder sanieren, sind zur Teilnahme aufgerufen. Ausgelobt sind Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 8000 Euro; für den ersten Preis gibt es 3000 Euro. Alle Teilnehmer werden eine Urkunde erhalten.

„Wir wissen, dass es in diesem Jahr beispielhafte Fassadengestaltungen im Kreis Heinsberg geben wird und freuen uns sehr auf die Einsendungen, erklärte Dr. Michael Vondenhoff, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Basierend auf Erfahrungen aus anderen Regionen im Land, in denen solche Wettbewerbe regelmäßig ausgeschrieben werden, hofft er bei der Premiere auf 30 bis 50 Teilnehmer.

„Die Kreissparkasse Heinsberg ist von der Idee des Fassadenwettbewerbs überzeugt und möchte mit ihrem Engagement die Verbundenheit zu Handel und Handwerk unterstreichen sowie die Zusammenarbeit mit dem gewerb­lichen Mittelstand fördern“, sagte Dr. Richard Nouvertné, der ­stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse.

Weil Hauseigentümer mit ihren Maßnahmen zur Verbesserung des Gesamterscheinungsbildes des Kreises beitragen würden, solle dieses private Engagement hervorgehoben und anerkannt werden. Ihn freue ganz besonders, dass mit diesem Wettbewerb ein Instrument im Kreis Heinsberg aufgebaut und etabliert werden solle, das sich sehr gut mit der aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie der Kreissparkasse verbinden lasse.

Teilnahmevoraussetzungen

Es gibt eine Reihe von Teilnahmevoraussetzungen: Die Arbeiten müssen an Objekten im Kreis Heinsberg ausgeführt worden sein – und zwar von ­einem der mehr als 70 Fachbetriebe der Maler- und Lackierer-Innung Heinsberg. Eingereicht werden können – bis zum Einsendeschluss am 30. November – Arbeiten aus dem Jahr 2015 (Fertigstellungstermin) nach den Kriterien Denkmalschutz, Energiemaßnahmen, Ästhetik oder Neubau.

Bewertet werden sollen die gelungene Einbindung der Fassaden in das architektonische Umfeld (Aufwertung des Stadtbildes), die stilistisch beziehungsweise historisch angemessene Farbigkeit, das harmonische Zusammenspiel von Bauteilen, Werkstoffen und Farben, der Vorher-Nachher-Vergleich sowie die gelungene Integration von wärmedämmenden Maßnahmen – nach der Devise „Herausforderung Dämmung – und sieht trotzdem gut aus“, wie es Annemarie Schmidt von NEW formulierte.

Eine Fachjury wird schließlich aus den eingereichten Bewerbungen die Preisträger ermitteln, wobei der Rechtsweg natürlich ausgeschlossen ist.

Als Fachmann wird unter anderen auch Heinrich Klosterkamp aus Hückelhoven-Brachelen mit all seiner Erfahrung in dieser Jury mitwirken. Die im Innungsvorstand geborene Idee zu diesem Wettbewerb bezeichnete er als gut. Und er unterstrich die Bedeutung gelungener Fassaden: „Eine schöne Stadt macht ja auch eine ganz andere Stimmung.“

Und das Bild, das Deutschland mit seinen Fassaden – auch für Gäste aus aller Welt – abgebe, sei maßgeblich von Malerhandwerk geprägt.

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