Fahrrad-Spende-Projekt von Spectrum hat doppelten Nutzen

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Kreis Heinsberg. Das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt Spectrum des Rheinischen Vereins für katholische Arbeiterkolonien sucht auch im Kreis Heinsberg gebrauchte und defekte Fahrräder.

Dies geschieht im Auftrag der Diözesanarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit im Bistum Aachen (DiAG IDA). Die Fahrräder aller Art sollen in einem Projekt, das die DiAG IDA und Spectrum entwickelt haben, aufgearbeitet und nach Moshi in Tansania gebracht werden. Mit dem dortigen Bistum verbindet den Caritasverband für das Bistum Aachen eine Partnerschaft. In Moshi kann ein Fahrrad das Leben der Menschen verändern: Es erspart Zeit, die Menschen können weitere Strecken auch mit Lasten zurücklegen, und die Armut wird reduziert.

Das Projekt hat einen zweifachen Nutzen: Zum einen werden beim Spectrum langzeitarbeitslose Menschen qualifiziert, Fahrräder aufzuarbeiten. Zum anderen werden in Moshi die Empfänger der Fahrräder nach einer fachgerechten Einweisung in die Lage versetzt, Reparatur- und Wartungsarbeiten auch vor Ort in Tansania selbstständig durchzuführen und so die Räder auch in Zukunft fahrtüchtig zu halten.

Im Ausbildungszentrum

Entgegen der ursprünglichen Projektidee wird jedoch in Moshi kein Container als Werkstatt benötigt, da ein Ausbildungszentrum zur Verfügung steht, in dem Räume genutzt werden können.

Bislang wurden in diesem Jahr schon mehr als 350 Fahrräder vom Spectrum hergerichtet. „Der erste Container nach Moshi kann noch im ersten Halbjahr 2017 verschifft werden“, sagt der Projektverantwortliche Zaffer Sahan. „Alle Beteiligten haben großen Spaß an dem Projekt und freuen sich auf weitere Spenden.“ Auch Fahrräder, die nicht mehr fahrtüchtig sind, nimmt das Spectrum gerne für Ersatzteile entgegen.

Infos gibt es bei Spectrum Gangelt-Schierwaldenrath, Melissa Steinz oder Zaffer Sahan, Oberstraße 39, Telefon 02454/96994810, msteinz@spectrum-aachen.de oder zsahan@spectrum-aachen.de.

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