Facharztzentrum am Krankenhaus ist eine Erfolgsgeschichte

Von: kl
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Der Spatenstich gestern war eh
Der Spatenstich am Mittwoch war eher symbolisch. Ab heute hat das schwere Gerät das Kommando bei der Erweiterung des Medizinischen Zemtrums neben dem Erkelenzer Krankenhaus. Foto: Koenigs

Erkelenz. Die Hermann-Josef-Stiftung sei vom Erfolg ihres Medizinischen Zentrums neben dem Hermann-Josef-Krankenhaus an der Tenholter Straße in Erkelenz überrannt und fast schon dazu genötigt worden, es zu erweitern, scherzte der Vorsitzende der Stiftung, Bürgermeister Peter Jansen.

Bislang befinden sich ein Kardiologe und ein Dialysezentrum in dem Gebäudekomplex, der am 1. Januar 2008 seiner Bestimmung übergeben worden war. Nachdem sich die Zusammenarbeit mit den beiden Praxen als sehr fruchtbar dargestellt hat, dachte der Stiftungsvorstand schon frühzeitig über einer Erweiterung und Aufstockung des Facharztzentrums nach. Jetzt ist es soweit, jetzt kann die Stiftung die Erweiterung in Angriff nehmen, nachdem sie die zwischenzeitlichen Erneuerungen am Krankenhaus abgeschlossen hat.

Nach der Erweiterung, zu der es am Mittwochnachmittag den ersten Spatenstich gab, wird es Raum für sieben weitere Praxen geben, in denen sich Fachärzte verschiedener Disziplinen niederlassen können. Vier Praxen sind bereits vermietet, unter anderem an einen Lungenfacharzt, einen Urologen und einen Gynäkologen.

„Bei den neuen Mietern des Medizinischen Zentrums handelt es sich ausschließlich um Fachärzte von Fachrichtungen, die entweder im Krankenhaus nicht vertreten sind oder zurzeit schon mit dem Krankenhaus kooperieren”, betonte Jansen. Er ist ebenso wie der Verwaltungsdirektor der Hermann-Josef-Stiftung, Wolfgang Salz, zuversichtlich, für die noch freien drei Praxen Mieter zu finden. Das Interesse an den Räumen sei rege, meinten sie.

Die jetzt gestartete Erweiterung wird größer als der bestehende Bau. Derzeit beträgt die bebaute Fläche 1764 Quadratmeter, zusätzlich entstehen 2424 Quadratmeter, so dass das gesamte Medizinische Zentrum eine bebaute Fläche von über 4000 Quadratmeter umfassen wird. Das Zentrum wird um zwei Etagen aufgestockt und auch in der Tiefe verlängert. Die gesamten Baukosten werden sich auf 3,85 Millionen Euro belaufen.

Nicht nur am Facharztzentrum werden die Bauarbeiter tätig, sich widmen ihre Aufmerksamkeit auch dem Parkhaus an der Tenholter Straße. Es soll um zwei Etagen mit 92 Stellpätze erweitert werden und dann 270 Stellplätze beinhalten. „Diese Parkplätze reichen nicht nur aus, um den zusätzlichen Bedarf der Praxen abzudecken, sondern werden auch eine wesentliche Entlastung der Gesamtparksituation rund um das Hermann-Josef-Krankenhaus bringen”, so Jansen.

Er bittet die Patienten der Kardiologie und die der Dialysestation um Verständnis für die mit dem Bau verbundenen Störungen durch Lärm und Staub. Die Bauarbeiten würden zügig voranschreiten, meinte er zuversichtlich. Bereits am 1. April 2013 sollen sowohl das Medizinische Zentrum als auch das Parkdeck fertiggestellt sein.

Dann ging Jansen mit guten Beispiel voran, griff zügig zu Spaten und forderte die Vertreter des Krankenhauses, der Stiftung und des Stadtrates auf, es ihm gleich zu tun. Damit es rasch vorangeht mit dem Bau!
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