Kreis Heinsberg - Evangelischer Superintendent besucht Berufskolleg

Evangelischer Superintendent besucht Berufskolleg

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Kreis Heinsberg. Der Schulgrundsatz „Die Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt aller Bemühungen” gehört im Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik in Geilenkirchen zum Alltag der Schule.

Davon konnten sich Superintendent Pfarrer Jens Sannig und Pfarrerin Bernhild Dankert, Bezirksbeauftragte für den Evangelischen Religionsunterricht an den Berufskollegs, bei ihrem Schulbesuch persönlich überzeugen.

Schulleiter Rolf-Dieter Crott zeigte den Gästen vom Evangelischen Kirchenkreis Jülich bei einem Rundgang eine hervorragend ausgestattete Schule, angefangen bei den Klassenräumen bis hin zur Sporthalle. Der Kreis Heinsberg als Schulträger lässt sich seine Schule etwas kosten, das war deutlich zu sehen. Und sinnvoll eingesetzte EU-Fördermittel ermöglichten zusätzliche Anschaffungen, die die Möglichkeiten eines jeden Schulträgers überschreiten.

Freude am Lernen

Die äußeren Bedingungen für Freude am Lernen sind an dieser Schule gegeben. Das erlebten Superintendent und Bezirksbeauftragte beim Gespräch mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern in der Klasse FSU 1. Da unterrichtet normalerweise Pfarrer Dietmar Ernst, der über die Erteilung von Religionsunterricht hinaus vielfältig am Berufskolleg engagiert ist. Jetzt führten Superintendent sowie die Schülerinnen und Schüler ein offenes und angeregtes Gespräch miteinander über Fragen von Religion und Glaube, Erfahrungen bei der Ausbildung und Berufsaussichten.

Im Gespräch mit Elisabeth Nouvertné und Pfarrer Dietmar Ernst, die die Fachkonferenz Religion vertraten, wurde schnell deutlich, dass das Fach Religion am Berufskolleg kein Randdasein führt, sondern seitens der Schulleitung und des Kollegiums Wertschätzung und Anerkennung erfährt. Die hohe Zahl von 13 in diesem Fach Unterrichtenden spricht für sich. Die Erfahrung derer, die das Fach Religion unterrichten, zeigt, dass Schülerinnen und Schüler durchaus Interesse an Fragen des Glaubens und der Religion haben, dass dieses Interesse sich aber nicht zwangsläufig an der Institution Kirche fest macht.

Außenposten der Kirche

Religionslehrerinnen und Religionslehrer arbeiten gewissermaßen als „Außenposten der Kirche”. Als solche haben sie die große Chance, den Jugendlichen in der Schule über die Vermittlung von Wissen hinaus wichtige Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zu sein. Die Unterrichtenden bei dieser Arbeit zu ermutigen, auch dazu diente der Besuch des Superintendenten und der Bezirksbeauftragten in Geilenkirchen.
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