EU ist Garant für stabile Verhältnisse

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Plädoyer für Europa: Herbert Reul wurde bei der KPV von Erwin Dahlmanns (l.) und Heinrich Meuffels (r.) begrüßt. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Auf Einladung der Kommunalpolitischen Vereinigung im CDU-Kreisverband Heinsberg war der Europaparlamentarier Herbert Reul zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung nach Geilenkirchen gekommen.

Begrüßt wurde er vom KPV-Kreisvorsitzenden Erwin Dahlmanns, der auch den Ehrenvorsitzenden der Kreispartei, Heinrich Meuffels, und den Vorsitzenden der CDU Geilenkirchen, Franz-Michael Jansen, neben vielen anderen Funktionsträgern und Gästen willkommen hieß.

Erwin Dahlmanns freute sich, dass die KPV mit dem ehemaligen Generalsekretär der CDU-NRW einen prominenten Redner für den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Starke Kommunen in einem starken Europa” gewinnen konnte. Dahlmanns: „Als wir diese Veranstaltungen geplant haben, sind wir noch von einem gemeinsamen Wahltermin für Kommunen und Europa am 7. Juni ausgegangen.

Dies war und ist, auch für die Zukunft, eine vernünftige Lösung, da in den Kommunen und in Europa jeweils für fünf Jahre gewählt wird.” Auch Herbert Reul bedauerte, dass es nicht zum gemeinsamen Wahltermin kommt: „Beide Wahlen hätten voneinander profitiert, während die Kommunalwahl von einer Zusammenlegung mit der Bundestagswahl überlagert würde.” Nun gelte es, die Bürger für die Europawahl am 7. Juni zu „elektrisieren”.

Reul führte aus, dass das Argument der Friedenssicherung in Europa für den Bürger schon selbstverständlich sei. Dennoch sei der Frieden in Europa seit nunmehr über 60 Jahren auf die politische Zusammenarbeit in der Europäischen Union zurückzuführen. Daneben sei die EU Garant für stabile Verhältnisse, eine sichere Zukunft und für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Auch die durch die EU erhöhte Sicherheit im Bereich der Terrorismusbekämpfung, die Umwelt- und Energiepolitik sowie die Bereiche Soziales und Wirtschaft seien die Themen im beginnenden Wahlkampf. Es gelte, diese Bereiche dann allerdings in der Gesamtheit zu betrachten. Reul: „So möchte ich, dass meine Töchter in einer guten und gesunden Umwelt leben können. Daneben sollen sie aber auch vernünftige Arbeitsmöglichkeiten haben.”

Laut Herbert Reul muss Europa allerdings nicht alles bis ins Letzte regeln. Es gelte „zentrale Aufgaben” zu bearbeiten und diese dann auch durchaus mit den Bürgern offensiv diskutieren. Als richtig Erkanntes müsse dann umgesetzt werden. Als ein solches Thema nannte Reul zum Beispiel im Bereich der Energiepolitik die Frage der Nutzung von Kernenergie.
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