Erste Sitzung des neuen Beirats für Senioren und Generationenfragen

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Kreis Heinsberg. „Wir wollen kein Gremium sein, das Resolutionen verfasst. Wir wollen als Beirat zu den verschiedensten Senioren- und Generationenfragen mit all unserer Erfahrung gehört werden und Rat geben.”

Mit dieser Äußerung fasste der Vorsitzende des Beirates für Senioren und Generationenfragen des Kreises Heinsberg, Franz-Josef Lennertz, die Diskussion über Ziele und Zuständigkeiten des Beirates zusammen. Die erste Sitzung nach der konstituierenden Zusammenkunft stand ganz im Zeichen der Strukturierung der Beiratsarbeit.

Dass eine solche strukturierte und zielgerichtete Arbeit des Beirates nicht ohne Öffentlichkeit funktioniert, erörterten die Beiratsmitglieder zu Beginn der Sitzung. Die Kreisverwaltung wird künftig zu den Beiratssitzungen wie zu den ordentlichen Ausschüssen des Kreistages die Presse einladen und die Tagesordnung wie die Protokolle im Internet unter http://www.kreis-heinsberg.de einstellen. „Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, weil der Kreis Heinsberg beispielhaft mit der Einrichtung des Beirates ist”, so Lennertz.

In der Beratung über die Ziele des Beirates und die Zusammenarbeit mit den politischen Gremien stellte Lennertz heraus, dass es darum gehe, als Beirat eine Stimme in der Entscheidungsfindung unter dem Gesichtspunkt der Senioren und der Generationen zu haben, insbesondere dann, wenn die Themenstellungen und Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels zu behandeln seien. Was die Umsetzung der Ziele des Beirates angeht, zeigte sich Lennertz sehr pragmatisch: „Wenn politische Entscheidungen anstehen, die Senioren und Generationenfragen betreffen, möchten wir vorher gefragt werden.”

Im Beirat wurde daraufhin diskutiert, wie weit Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt der eigenen Betroffenheit zu sehen seien. Beiratsmitglied Josef Nievelstein brachte es auf den Punkt: „Wir haben mit dem Beirat einen dicken Knochen, es ist nur noch kein Fleisch daran. Dafür müssen wir jetzt als Beirat sorgen.”

Norbert Vaaßen, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren beim Kreis Heinsberg, wies die Beiratsmitglieder auf das Leitbild des Kreises Heinsberg hin. Da seien viele politische Ziele und Handlungsempfehlungen gerade unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels festgeschrieben. Damit könne das Leitbild auch eine gute Orientierung für die Arbeit des Beirates geben.

Zusammenfassend einigte sich der Beirat darauf, sowohl mit Verwaltung als auch den Vertretern der Kreispolitik weiterhin vertrauensvoll zu kooperieren. Dass sich der Beirat nicht zu jedem Thema artikulieren kann, ist den Mitgliedern ebenfalls bewusst. Beiratsmitglied Heinz-Peter Benetreu fand Zustimmung für seine Aussage: „Wir werden uns als Beirat Schwerpunkte setzen müssen.”
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