Erste Sitzung des Jugendhilfeausschusses nach der Wahl

Von: Petra Wolters
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Heinsberg. Der Jugendhilfeausschuss im Rat der Stadt Heinsberg hat in seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl Franz Jakobs (CDU) einstimmig für weitere fünf Jahre in das Amt des Vorsitzenden gewählt.

Neue Stellvertreterin ist Ellen Florack (CDU).

Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte den Mitgliedern des Ausschusses, neben Stadtverordneten auch stimmberechtige Vertreter von Trägern und weitere Delegierte von Behörden und Einrichtungen, zuvor viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Jugend in Heinsberg gewünscht. „Sie sind alle motiviert, das Beste zu tun”, betonte er.

Er nehme das Amt sehr gerne an, erklärte Jakobs nach seiner Wahl und er dankte allen, die bereit seien, „hier zum Wohle der Jugend und der Kinder zu arbeiten.”

Höhere Ausgaben

Benannt wurden, ebenfalls einstimmig, die Mitglieder, die den Ausschuss künftig in vier unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften vertreten: Ellen Florack in der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Hilfe zur Erziehung”, Ralf Baumann (CDU) in der AG „Tageseinrichtungen für Kinder”, Jürgen Siegberg (SPD) in der AG „Erziehungsberatung” und Heinz Randerath (CDU) in der AG „Offene Jugendarbeit”.

Kämmerer Jakob Gerards erläuterte die Haushaltsansätze der Jugendhilfe für 2010. Höheren Erträgen in der Summe von 338.000 Euro würden Mehrausgaben in der Höhe von 651.000 Euro gegenüberstehen, erklärte er in seinem Überblick. Dass dabei einer Erhöhung der Leistungen an Personen außerhalb von Einrichtungen gesunkene Leistung an Personen innerhalb von Einrichtungen gegenüberstünden, sei als Leistung des Jugendamts sehr positiv zu bewerten.

Erfahrungen zum Frühwarnsystem


Der Anregung von Siegberg, in einer der nächsten Sitzungen über die Erfahrungen der Caritas mit dem Frühwarnsystem zu berichten, stimmte Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes der Region Heinsberg, spontan zu.

Peter Maaßen, Mitarbeiter des Jugendamts, berichtete schließlich über den Stand der Kooperationsvereinbarung zwischen Schulen sowie Kindertagesstätten und dem Jugendamt. Ziel der Vereinbarung sei, Fachkräfte zu sensibilisieren und sie in die Lage zu versetzen, eine mögliche, sogenannte Kindswohlgefährdung frühzeitig zu erkennen. Prozesse seien dadurch standardisiert, „damit Lücken geschlossen sind”, so Maaßen.

Mit allen Schulen sowie mit dem Heimverbund sei die Vereinbarung bereits geschlossen. Derzeit seien die kommunalen und kirchlichen Tagesstätten sowie die Lebenshilfe an der Reihe. Folgen würden dann noch die offenen Jugendeinrichtungen.

Zwei Kinderschutz-Fachkräfte

Ingrid Beschorner, Referentin Kirchliche Jugendarbeit im Büro der Regionaldekane, merkte an, dass es in der offenen Jugendarbeit schwierig sei, die gesetzlichen Vorgaben wie vorgesehen umzusetzen, da Betreuer dort oft alleine arbeiten würden. In der Stadtverwaltung Heinsberg gebe es mit ihm und Anke Plum-Schwarzenberg zwei Kinderschutz-Fachkräfte, erklärte Peter Maaßen zudem auf die Nachfrage von Ingrid Beschorner.
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