Erleichterung nach dem Sieg

Von: Nalini Dias
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Der strahlende Sieger: Nach seiner Wahl zum Waldfeuchter Bürgermeister durfte Heinz-Josef Schrammen (r.) im Sitzungssaal des Rathauses viele Hände schütteln. Foto: agsb

Waldfeucht. Heinz-Josef Schrammen ist der strahlende Sieger des Abends gewesen. Kurz bevor die letzten Stimmbezirke ausgezählt waren erschien der künftige Bürgermeister der Gemeinde Waldfeucht im Sitzungssaal des Rathauses, wohl wissend, dass ihn sein Konkurrent, Parteikollege und Amtsinhaber Johannes von Helden, nicht mehr vom Thron stoßen konnte.

Dennoch warteten die zahlreichen Anwesenden, die die Wahlergebnisse live auf den Leinwänden im Sitzungssaal verfolgten, bis zur Auszählung der letzten Stimmen, ehe sie Schrammen gratulierten.

Der Mann aus Haaren hatte in sämtlichen 15 Wahlbezirken das Rennen gemacht und die Bürgermeisterwahl mit 2838 Stimmen/58,9 Prozent gewonnen.

„Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen”, urteilt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Josef Schmitz. Mit dem Ergebnis, dass der Unionskandidat der neue Bürgermeister der Gemeinde werde, sei er „sehr zufrieden”.

Allerdings komme er nicht umhin, auch die Wahlverluste seiner Partei einzugestehen. Die Union hält zwar mit 55,9 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit, verliert aber im Vergleich zu 2004 rund sieben Prozentpunkte. „Die Bürger haben die internen Diskussionen der CDU übel genommen, und das ist abgestraft worden”, sagt Schmitz.
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