Erkelenzer Partnerstadt: Augenzeugen bei Aufnahme in die Ehrenlegion

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Erkelenz/Saint-James. Da durfte eine offizielle Delegation aus der Partnerstadt Erkelenz nicht fehlen: Yannick Duval, langjähriger Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Saint-James wurde in die französische Ehrenlegion aufgenommen.

Er feierte diese hohe Auszeichnung gleich mit der kompletten Belegschaft seines Unternehmens Tricots St. James, immerhin 320 Personen.

Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen, seine Amtsvorgänger Theo Clemens und Erwin Mathissen sowie der frühere stellvertretende Bürgermeister Willy Jansen reisten eigens zur Zeremonie in die Erkelenzer Partnerstadt. Letztere sind allesamt Ehrenbürger der normannischen Kleinstadt und freuten sich sehr, der Ehrung, vergleichbar mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, beizuwohnen.

Auch der Cheforganisator der Austauschgruppe „Freunde der Partnerschaft Erkelenz-St. James” Theo Meurer und sein französisches Pendant Guy Lemenager waren der Einladung Duvals gefolgt.

Yannick Duval verband seine Auszeichnung mit der Ehrung einer stattlichen Anzahl von Mitarbeitern seines Strickwarenunternehmens. Die Ehrenmedaille der Firma für besondere Verdienste um das Unternehmen überreichte Duval auch dem Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen.

Er hat es geschafft, dass seit ungefähr zwei Jahren auch in einer Erkelenzer Boutique die qualitativ sehr hochwertigen Trikotagen angeboten werden. „Es gab eine Menge bürokratischer und logistischer Hindernisse” erinnerte sich Jansen an die Umsetzung, an der schon seine Vorgänger - vergeblich - gearbeitet hatten. Yannick Duval lobte den Erfolg Jansens als „erfreulichen Lückenschluss”.

Duval nutzte aber auch die Gelegenheit, die Bedeutung der Partnerschaft beider Städte über die wirtschaftliche Zusammenarbeit hinaus zu unterstreichen. Wie sehr ihm das am Herzen liegt, bewies Duval gleich, indem er seine Belegschaft kurz über die aktuellen Probleme der deutschen Partner informierte.

Den Verlust eines Großteils des Stadtgebietes durch den Braunkohletagebau und die damit verbundenen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger rief er eindrucksvoll in Erinnerung. Das Thema ließ die französischen Gäste der Veranstaltung nicht kalt.

Sie stellten beim anschließenden „Vin dhonneur” den Teilnehmern der deutschen Delegation etliche interessierte Nachfragen, die natürlich gerne beantwortetet wurden.
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