Erkelenzer Krankenhaus erhält 34 neue Betten

Von: Bodo Strickstrock
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Erkelenz. Der Kuratoriumsvorsitzende der Hermann-Josef-Stiftung, Bürgermeister Peter Jansen, und der Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz hatten jetzt eine gute Nachricht zu verkünden.

Anfang Mai war der neue Feststellungsbescheid mit der Genehmigung, die Gesamtbettenzahl um 34 Betten zu erhöhen, eingetroffen. So wie schon 2007 beantragt, kann jetzt vorgegangen werden.

Das Nachfrageverhalten von Patienten nach Krankenhausleistungen, so Wolfgang Salz, hatte zu beträchtlichen Überbelegungen und damit langen Wartezeiten geführt. Im Bereich Kardiologie werden 25 Betten, in der Chirurgie fünf weitere und bei der Geriatrie sieben Betten dazu kommen. Weil bei der Augenbelegabteilung viele Operationen ambulant erfolgen, konnte dort die Bettenzahl um drei verringert werden.

Allerdings ist für die Erweiterung kein Platz mehr. Deshalb soll der Gartentrakt um zwei Geschosse aufgestockt werden.

Verwaltungsdirektor Salz wartete mit beeindruckenden Zahlen auf: Im Krankenhaus Erkelenz werden jährlich etwa 12.000 Patienten stationär behandelt, weitere 40.000 kommen zur ambulanten Versorgung und etwa 700 Geburten verzeichnet das Haus.

Die Krankenhauspauschale

Die finanzielle Seite der Baumaßnahme ist über die Krankenhauspauschale von 580.000 Euro jährlich vom Land und weitere Aufwendungen gesichert. Salz rechnet mit einem Zuwachs von 45 Personalstellen im Bereich der Ärzte, des Pflegepersonals und der Technik.

Und wenn alle bisherigen Vorplanungen realisiert werden können, dürfte im Spätsommer 2011 die Maßnahme beendet sein, vielleicht auch sechs Monate früher, wenn man sich für eine Fertigbauweise entscheidet. Das Architektenbüro RDSP aus Hattingen, das bisher alle Baumaßnahmen am Erkelenzer Krankenhaus geplant hat, wird diese Aufgabe übernehmen.

Insgesamt rechnen Bürgermeister und Verwaltungsdirektor mit einer Kostenhöhe zwischen 4,5 und sechs Millionen Euro. Die im Gartentrakt vorgesehene Aufstockung war vor fünf Jahren technisch vorbereitet worden. Die Verantwortlichen hoffen mit einem zügigen Beginn.
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