Erkelenzer Ferienfreizeit: Autogramme von Otto Waalkes

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Im Möwennest und am Nordseestrand bei Hörmum auf Sylt verbrachte die 56-köpfige Freizeitguppe erlebnisreiche und erholsame Tage.

Erkelenz. Die 56 Teilnehmer der Freizeitgruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Erkelenz und des Evangelischen Jugendzentrums ZaK kehren nach 14 Tagen braungebrannt wieder nach Hause zurück.

Die 49 Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren und die sieben Betreuer haben zwei erlebnisreiche Wochen in Hörnum auf Sylt verbracht. Untergebracht im Möwennest in den Dünen von Hörnum hatte das Freizeitteam ein umfangreiches Programm vorbereitet.

Das schöne Wetter in der Zeit erleichterte viele Aktionen, da man sich fast ausschließlich im Außenbereich aufhalten konnte.

Beim ersten Besuch der beiden Strände im Osten und Westen von Hörnum ging ein Raunen durch die Reihen: „Oohh, wie schön…“ Das erste Bad folgte sofort, zu Beginn mit wenig Wellen, zum Ende der Freizeit gab es auch höhere Wellen.

Die Hörnumer Meerkämpfe durchzogen die Freizeit wie ein roter Faden. Zuerst mussten die Mannschaften, bestehend aus sieben Teilnehmern, sich eine Fahne, einen Namen und einen Einmarsch überlegen. So zogen dann beim Einmarsch der Nationen sieben Mannschaften ein mit Namen wie „Die sieben Fruchtzwerge“, „Sylter-chiller-Robben“ oder „Die sieben magischen Miesmuscheln“. Am zweiten Meerkampftag hießen die Wettkämpfe „Wasserballonweitwurf“, „Rollerparcours“ und Dosenwerfen.

Die sieben Fruchtzwerge setzten sich schon bald an die Spitze der Tabelle und ließen sich auch nicht mehr von ersten Platz vertreiben. Auf den weiteren Plätzen wechselten die Gruppen immer wieder. Beim Sandskulpturenbau ging es um die Kreativität und beim Kugelbahnbau eher um Geschicklichkeit und Einfallsreichtum. Zum Schluss gab es noch einen Sandkampf und ein Sylt-Quizz. Die Mannschaften erhielten schließlich alle eine Urkunde.

Ausflüge standen auch auf dem Programm. Der Hauptort Westerland wurde besucht und man freute sich aufs „Shopping“. Einige Teilnehmer besuchten eine Galerie mit Bilder von Otto Waalkes, der gerade eine Autogrammstunde gab und so kamen sie stolz mit handsignierten Karten und Fotos von Otto zurück zum Treffpunkt.

Eine Watt- und eine Nachtwanderung wurde von der Schutzstation Wattenmeer organisiert, so dass alle einiges über die Insel und das Watt lernen konnten. Die Probleme, die die Insel Sylt mit Wind und Wellen hat, erlebten alle selbst als eine Wanderung um die Südspitze der Insel unternommen wurde. Hier konnte man sehen, wie das Meer an der Insel nagt und ganze Dünenstücke im Meer versinken.

Eine weitere inseltypische Naturschönheit lernten die Teilnehmer einer AG kennen: die Sylter Rose. Eine Sylterin sammelte mit den Kindern Rosenblätter und sie produzierte eine selbstgemachte Marmelade, die alle zum Probieren mit nach Hause nahmen.

Die Fahrt zu den Seehundbänken, die durch Spenden finanziert wurde, war für viele ein weiteres Highlight, aber auch die Agentenjagd, bei dem die Teilnehmer das Betreuerteam durch den Ort Hörnum jagen mussten.

Für alle 56 Syltfahrer waren es unvergessliche Tage, die viel zu schnell vorbeigingen, woran das schöne Wetter nicht ganz unbeteiligt war. Alle freuten sich zwar auch auf zu Hause, aber ein weinendes Auge des Abschieds blieb.

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