Erkelenz setzt Zeichen gegen die Kinderarbeit

Letzte Aktualisierung:

Erkelenz. Produkte, die in ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt worden sind, werden von der Stadt Erkelenz künftig nicht mehr gekauft und verwendet. Die teilt die Verwaltung mit.

Eine entsprechende Regelung hatte der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 29.Oktober beschlossen. Betroffen sind folgende Produkte, sofern sie in Asien, Afrika oder Lateinamerika teilweise oder vollständig hergestellt oder erzeugt wurden: Sportartikel, wie etwa Bälle, Kleidung, Spielwaren, Teppiche, Wohn- und Kleidungstextilien, - Lederwaren, - Natursteine wie Grab- oder Pflastersteine, Produkte aus Holz sowie elektronische Bauteile oder Produkte.

„Die derzeit geltenden Vertragsbedingungen der Stadt Erkelenz wurden ergänzt, so dass künftig die Bieter mit der Abgabe des Angebotes erklären müssen, dass sie die ILO-Kernarbeitsnorm einhalten und keine Produkte aus Kinderarbeit anbieten. Mit der Abgabe des Angebotes erklärt das anbietende Unternehmen, dass es nur zertifizierte Produkte verwendet und darüber hinaus aktive und zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der ausbeuterischen Kinderarbeit eingeleitet hat”, so heißt es in der Mitteilung.

Die Stadt als Auftraggeber sei danach berechtigt, Nachweise oder Selbstverpflichtungserklärungen zu verlangen. Eine wissentlich falsche Erklärung könne den Ausschluss von diesem oder weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben, betont die Verwaltung.

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