Kreis Heinsberg - Ergebnisse des Untersuchungsamtes liegen vor: Bussarde wurden vergiftet

Ergebnisse des Untersuchungsamtes liegen vor: Bussarde wurden vergiftet

Von: her
Letzte Aktualisierung:
bussard
Das Bonner Komitee gegen den Vogelmord hat zahlreiche illegale Tierfallen sowie vergiftete, gefangene und geschossene Vögel entdeckt. Auch Bussarde waren darunter. In den vergangenen Monaten hat es immer wieder ähnliche Fälle gegeben.

Kreis Heinsberg. „Das Ergebnis der chemischen Analyse der drei toten Bussarde und der Taube, die im Januar in Geilenkirchen-Hoven gefunden wurden, ist jetzt bei uns eingetroffen”, erklärt Axel Hirschfeld, Pressesprecher des Komitees gegen den Vogelmord.

Polizisten hatten die Taube sichergestellt, deren Brust gerupft, aufgeschlitzt und mit einem blauen Granulat bestreut worden war. Die Experten des Komitees gegen den Vogelmord sehen darin eine gängige Methode, um Greifvögel zu vergiften.

In der Nähe eines Feldweges waren von Spaziergängern schon Tage zuvor die drei toten Mäusebussarde entdeckt worden. Die Tiere zeigten damals in der Tat eindeutige Anzeichen einer Vergiftung und wurden deshalb ebenfalls an das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld überstellt. Auch die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

„Die Bussarde wurden mit Carbofuran vergiftet und die Taube damit präpariert”, so Hirschfeld. Im Gewebe der Taube sei eine Konzentration von 1194 mg Carbofuran pro Kilogramm nachgewiesen worden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert