Erfolgreichste Skatspieler des Jahres ausgezeichnet

Von: agsb
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Die Skatspieler von Pik As Heinsberg (sitzend) präsentierten stolz den Kreispokal im Kreise der Skatmeister. Kreisvorsitzender Rolf Zohren (2. v. l., stehend) überreichte unter anderem Pokale an Ranglistensieger ­Dieter Beumers (r.) sowie Ligameister Johannes Gavriilidis (l.).

Kreis Heinsberg. In der Gaststätte Cüppers am Heinsberger Torbogen begrüßte Vorsitzender Rolf Zohren von der Skatsport-Kreisvereinigung Heinsberg die Vereinsvertreter zur Jahreshauptversammlung. Ein wichtiger Punkt ist dabei stets die Auszeichnung der Meister.

Für Rolf Zohren ist dies persönlich mehr als nur eine einfache Siegerehrung, würden doch am Ende des Jahres die Leistungen über einen langen Zeitraum gewürdigt.

Wobei der Vorsitzende mit einem lachenden Auge diese Ehrung vornehmen durfte, wurde doch sein Skatclub Myhl als Sieger der 1. Kreisliga Mannschaftskreismeister, und zudem wurde mit Johann Gavriilidis wurde ein Vereinskamerad als bester Spieler dieser Liga ausgezeichnet.

Deutlicher Abstand

In der Mannschaftsmeisterschaft gewannen die Myhler den Kreismeistertitel souverän mit 33:9 Wertungspunkten und 58.925 Spielpunkten. Karo 7 Heinsberg belegte mit deutlichem Abstand bei 28:14 Wertungspunkten und 53.717 Spielpunkten Rang zwei, Dritter wurde Kreuz Bube Kirchhoven mit 27:15 Wertungspunkten und 52.396 Spielpunkten.

Absteiger aus der 1. Kreisliga ist die zweite Mannschaft der Skatfreunde Tüschenbroich.

Meister der 2. Kreisliga wurde Pik As Wassenberg. Diese Mannschaft lag mit 27:21 Wertungspunkten und 60 746 Spielpunkten im Schlussklassement vor SC Myhl II (27:21 / 57 835) und Karo 7 Heinsberg II (25:23 / 57 924).

Pik 7 Wassenberg und SC Myhl II steigen beide in die 1. Kreisliga auf.

Den Kreispokal sicherte sich Pik As Heinsberg: 8017 Punkte bedeuteten den Cupgewinn vor SC Erkelenz mit 7450, SC Myhl mit 6801 und Karo 7 Heinsberg mit 6118 Punkten.

Als bestem Einzelspieler der 1. Kreisliga wurde Johannes Gavriilidis (Myhl) mit Platzierungsziffer 23 der Pokal des Ligameisters überreicht; auf den weiteren Plätzen landeten Walter Dohmen (Pik As Heinsberg) mit Platzierungsziffer 41 und Bernd Baltes (SC Myhl) mit Platzierungsziffer 48. Ligameister der 2. Kreisliga wurde Heinz Randerath (Pik As Wassenberg) mit Platzierungsziffer 20; die weiteren vorderen Plätze belegten da Peter Paulsen (SC Myhl II) mit Platzierungsziffer 23 und Otto Kliemt (Kreuz Bube Kirchhoven II) mit Platzierungsziffer 29.

Die offene Einzelkreismeisterschaft gewann Heinz Randerath (Pik 7 Wassenberg) mit 128 Punkten vor Hugo Erkens (Herz Dame Stahe-Niederbusch) mit 122 und Bernd Baltes (SC Myhl) mit 114 Zählern.

Ranglistenfinale

Das Ranglisten-Finalturnier gewann Dieter Beumers aus Birgden mit 2844 Punkten. Zweiter wurde Reiner Heinrichs von Karo 7 Heinsberg mit 2700, Dritter Bernd Baltes vom SC Myhl mit 2428 Zählern.

Dieter Beumers machte in der Kreis-Rangliste Punkte gut. Der Birgdener landete 2015 mit 136 Punkten an erster Stelle vor Peter Reuters (Karo 7 Heinsberg) mit 95 und Heinz Randerath (Pik 7 Wassenberg) mit 84 Zählern.

Peters Reuters von Karo 7 Heinsberg wiederum ist mit 339 Zählern Führender in der Kreis-Rangliste als Wertung über die letzten drei Jahre. Zweiter in dieser Rangliste ist Dieter Beumers aus Birgden mit 289 Punkten. Auf Rang drei steht Walter Dohmen von Pik As Heinsberg mit 206 Zählern.

Nachwuchssorgen

Hätte Rolf Zohren einen Wunsch frei, so wünschte er sich junges Blut in den Reihen der Skatspieler. „Die Jugend hat leider andere Interessen und spielt lieber Skat am Computer“, erkannte der Vorsitzende schon ein gewisses Interesse am Skatspiel. Der Sieger der Rangliste 2015 betonte positive ­Aspekte des Spiels: „Durch das Skatspiel wird das Gehirn trainiert. Dies ist ständig während des Spiels in Bewegung und überlegt: Soll ich angreifen oder später angreifen?“ Dies sagte Dieter Beumers und sprach auch die Demenzerkrankungen an: „Das wünscht sich keiner, aber mir ist kein Fall bekannt, dass ein aktiver Skatspieler aus unserem Kreis an Demenz erkrankt ist. Durch das Kartenspiel werden weniger Leute dement, dies wissen leider nur wenige Leute,“ so Beumers.

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