Entwicklung der Außenorte: 75.000 Euro für das Konzept

Letzte Aktualisierung:
hück-förder-bu
Der Neubau des Geschäftshauses am Wildauer Platz wächst täglich und steht sinnbildlich für die Neugestaltung der Innenstadt. Foto: N. Schuldei

Hückelhoven. Die Entwicklung im Innenstadtbereich von Hückelhoven macht Fortschritte, die man sehen kann: Das Geschäftshaus am Wildauer Platz wächst täglich weiter in die Höhe. Aber die Entwicklung der Stadt soll sich nicht auf die City beschränken, auch die Außenorte sollen entwickelt werden.

Das jedenfalls hat die Verwaltung versprochen - und handelt: „Wir haben in diesem Jahr im Haushalt 75.-000 Euro bereitgestellt, um ein Handlungskonzept für die weitere Entwicklung des gesamtstädtischen Bereiches erstellen zu lassen”, sagt Bürgermeister Bernd Jansen.

Professionelle Städteplaner sollen Analysen und Bestandsaufnahmen in allen Ortschaften machen und Entwicklungspotenziale aufzeigen. „Wohnumfeldverbesserungen, Spielplätze, Stärkung von Ortsmittelpunkten und generell Verbesserung der Infrastruktur, auch Verschönerungen - das sind Schlagworte, die wir jetzt von Fachleuten, die Erfahrung mitbringen, mit Inhalten füllen wollen”, sagt Jansen.

Und: „In vielen Orten gibt es noch tiefe, große Gärten. Auch die könnte man möglicherweise städtebaulich nutzen.” Auch die 16 Hektar Fläche an Schacht3, die jetzt zur Verfügung steht, ist in die Planung integriert: „Wir sprechen immer von der Museumsinsel. Das wird ein zentraler Punkt, an dem an den Bergbau in der Stadt erinnert wird.” Und gegenüber vom Media Markt soll auch noch Gewerbe angesiedelt werden.

Schon Vorstellungen, was? „Nach Möglichkeit ein Möbler.” Gibt es Gespräche? „Gespräche ja. Aber noch keine konkreten Zusagen.” Mit wem? „Mit Möbelhäusern, die es im Kreis Heinsberg noch nicht gibt.” Der Plan für den Spielplatz zwischen Rathaus und Freizeitbad, der jetzt in Angriff genommen wird, ist allerdings nicht von auswärtigen Fachleuten, sondern von der „Kreativabteilung” in der Verwaltung selbst ausgearbeitet worden.

„Mittelpunkt des neuen Spielplatzes wird eine Art See sein, wo gewisse Spielgeräte am Ufer angebracht werden, wo die Kinder aber auch ihren Spieltrieb ausleben und sich beispielsweise auf einem Floß an einem Tau über die Wasserfläche, die nur wenige Zentimeter tief ist, ziehen müssen”, verrät Jansen. Eine Art „grüne Lunge” soll der Platz werden, eine Art multifunktionalen „Stadtpark” stellt man sich vor.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert