Hückelhoven-Hilfarth - Enten rein ins Wasser und ab die Post

Enten rein ins Wasser und ab die Post

Von: pia
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Ins kühle Nass der Rur ging es für diese Plastikenten beim zweiten Entenrennen auf dem Fluss bei Hilfarth. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Nachdem die Premiere des Entenrennens im letzten Jahr bei Plastikentenliebhabern jeglicher Art auf große Resonanz gestoßen ist, durften die quietschgelben Entchen erneut an den Start gehen.

Und auch in diesem Jahr haben in zwei Durchgängen insgesamt wieder ungefähr 1800 Rennenten einen Sponsor mit je einem Euro pro Schwimmer gefunden. Alle gekauften Enten sind nummeriert. Auf Listen werden nach dem Kauf der dazugehörige „Besitzer” notiert, um später den Gewinner ermitteln zu können. Außerdem können sich so keine unangemeldeten Enten dazu pfuschen.

Eine Nachahmungstat

„Irgendwer aus dem Schützenverein hatte so ein Entenrennen schon mal irgendwo gesehen. Das war quasi eine Nachahmungstat von uns”, so Ditmar Brunell, der mit seinen Vereinskameraden aus der St.-Marien-Bruderschaft schon seit dem frühen Morgen mit den Vorbereitungen für das Entenrennen beschäftigt ist.

Gegen 16 Uhr werden die 900 Schwimmenten, ausgestattet mit Schnorchel und Taucherbrille, in einer Schaufel vom dazugehörigen Bagger an die Rentnersruh gefahren, um dort ins Wasser gelassen zu werden und ihr Wettschwimmen bis zur Rurbrücke anzutreten. Markus Mirbach, der rasende Reporter der Schützenbruderschaft, wird live über die Lautsprecher dazugeschaltet, um zu berichten, wie der Start verlaufen ist.

Er hat die Aufgabe, die gespannte Menge am Zielabschnitt auf dem Laufenden zu halten. Mit dem Fahrrad fährt er nebenher, damit er mit den Rennenten mithalten kann. Haben sie das Wehr gut überstanden? Zeichnet sich schon ab, ob eine Ente deutlich als erste ins Ziel kommen wird? Das sind Fragen, die die Zuschauermenge am Rurufer bewegen.

Als die erste Ente um die letzte Kurve ins Sichtfeld der Zuschauer geschwommen kommt, wird sie jubelnd empfangen. Nachdem die erste Enten eine halbe Stunde nach Startschuss das Ziel erreicht haben, bleibt nun zu klären: Wem gehört denn die Ente, die die Strecke am schnellsten geschwommen ist?

Denn die Siegerente bringt ihrem Besitzer 100 Euro ein. Insgesamt wurden die Besitzer der ersten zehn Enten mit Preisen im Gesamtwert von 500 Euro prämiert.
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