„Energie und Sicherheit“ im Blickpunkt

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Sie stehen für die Themen Energie und Sicherheit: Wolfgang Ulbrich und Jakob Liebernickel, Diplom-Ingenieur Michael Berger, Tim Breickmann und Michael Wermelskirchen, Marc-André Müller, Michael Schmitz und Heinz Jütten, Stephan Kunz und Thomas Pennartz (v. l. n. r.).

Kreis Heinsberg. Um energetisches Sanieren von Wohngebäuden, aber auch um die Tatsache, dass solche Energiesparmaßnahmen an der Gebäudehülle auch als Ausgangspunkt für verbesserte Sicherungsmaßnahmen betrachtet werden können, ging es in Heinsberg und Erkelenz.

Die Info-Veranstaltungen trugen den Titel „Energie und Sicherheit“ von NEW Niederrhein Energie und Wasser, Kreishandwerkerschaft, Haus & Grund sowie der Kreissparkasse in Heinsberg und Erkelenz.

Neben der NEW referierten das Ingenieurbüro Berger aus Heinsberg, die NRW-Bank sowie Tholen Elektrotechnik aus Gangelt, stellvertretend für das regionale Handwerk. Ergänzt wurde die Vortragsrunde mit dem Infostand „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ von der Polizei.

Strategie ist nötig

In den Aussagen aller Referenten wurde deutlich, dass Hausbesitzer eine klare Modernisierungs- und Finanzierungsstrategie benötigen würden, um sich nichts „zu verbauen“.

Für die Kreissparkasse Heinsberg, die sich betont als „nachhaltig orientiertes Kreditinstitut“ betrachtet, sind erklärtermaßen sowohl die Förderung des lokalen Handwerks als auch die Verbesserung des ökologischen Fußab­druckes in der Region besonders wichtig. Im Rahmen der „Energiesparoffensive 2016“ soll es daher für Bürgerinnen und Bürgern mit Modernisierungsabsichten Finanzierungskonditionen über öffentliche Mittel der KfW- beziehungsweise NRW-Bank mit einem Zinsvorteil von 0,1 Prozentpunkten geben.

Das Sonderkreditprogramm ist bis zum 31. August befristet und ist gedacht insbesondere für Bestandsimmobilien im Kreis Heinsberg. Das Gesamtkontingent für die begünstigten Sanierungsdarlehen beträgt 5,0 Millionen Euro. Wichtig ist laut KSK, dass die Antragstellung für die Förderprogramme bei der Sparkasse vor Beginn des Modernisierungsvorhabens erfolgt.

Heimische Wirtschaft stärken

Allen Beteiligten der Veranstaltungsreihe ist wichtig, dass Aufträge in Zusammenhang mit energieeffizienten Modernisierungsmaßnahmen oder Einbruchsprävention von örtlichen Fachbetrieben ausgeführt werden sollten.

Die Kreissparkasse verlangt daher beim Sonderkreditprogramm einen Verwendungsnachweis für 60 Prozent des Darlehnsbetrages (über Handwerkerrechnungen kreisansässiger Unternehmen oder alternativ Baumarktbelege). Dies soll die heimische Wirtschaft stärken und – neben Arbeitsplätzen – auch die Qualität der Leistungen sichern.

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