Eneco-Tour: Velo-Club Selfkant testet Strecke

Von: disch
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Beim Streckentest vor der Eneco-Tour: Velo-Club Selfkant auf der Bergstraße in Hillensberg. Foto: agsb

Selfkant-Hillensberg. Der Anstieg auf der Bergstraße in Hillensberg – bis zu zehn Prozent steil – gilt als tückisch. So mussten beim Mannschaftszeitfahren der Eneco-Tour 2012 genau an dieser Stelle, die natürlich auch am kommenden Freitag wieder auf dem Streckenplan steht, einige der Radrennprofis abreißen lassen – so auch der bis dahin Führende in der Gesamtwertung, Marcel Kittel, der seine Teamkollegen (damals Argos – Shimano) ziehen lassen musste.

Der Velo-Club Selfkant mit dem Vorsitzenden John Idili an der Spitze hat für uns die Strecke getestet. Was macht Hillensberg so schwierig? „Eigentlich ist es ja kein richtiger Berg, sondern eher ein Hügel. Der Anstieg ist aber ungleichmäßig, da kommt man nicht so leicht in einen Rhythmus“, berichtet Helmut Cohnen und warnt: „Der Wind spielt immer eine große Rolle.“

Vor und hinter dem Ort: Zwischen Wehr und Hillensberg sei meist mit Gegenwind zu kämpfen, dann weiter Richtung Doen­rade herrsche oft Seitenwind. All dies zusammen gestalte die Aufgabe – auch für die Profis – in Hillensberg wesentlich schwieriger als am zweiten Anstieg zwischen Schinnen und Puth. Erst vom Wind gefordert, danach in Hillensberg hinauf: „Das tut dann schon richtig weh.“ Zumal es bei einem Mannschaftszeitfahren auf eine homogene Leistung ankomme und es deshalb wichtig sei, den Anschluss an die möglicherweise schnelleren Teamkollegen zu halten. Beim Velo-Club gebe es jedenfalls immer, wenn Hillensberg angesteuert werde, „Geknatsche“.

Der Velo-Club Selfkant ist von April bis September zweimal in der Woche aktiv; außerhalb der Saison je nach Wetterlage. Die Streckenlängen für die Radtourenfahrer liegen zwischen 60 und 180 Kilometern. Das Tempo, das die Tachos an den Rennrädern anzeigen, liegt im Schnitt bei 30 km/h. Aktuell zählt der Verein 23 Mitglieder. „Der Nachwuchs fehlt“, berichtete Helmut Cohnen, der seit der Gründung des Vereins vor mehr als 30 Jahren als Kassierer fungiert. So seien neue Mitstreiter willkommen. Wer einmal reinschnuppern will beim Velo-Club Selfkant, sollte einfach Kontakt mit Helmut Cohnen (Telefon 0163/2899116) aufnehmen.

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