Eneco-Tour 2013 ganz nah an der deutsch-niederländischen Grenze

Von: disch
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Ein Blick zurück ins vergangene Jahr: Am 7. August führte das Mannschaftszeitfahren der Eneco-Tour durch Selfkant-Hillensberg. Ein spannender Kampf um jede Sekunde. Foto: agsb

Sittard / Selfkant. Die niederländische Grenzstadt Sittard steht auch in diesem Jahr wieder auf dem ­Streckenplan der Eneco-Tour. Dieses World-Tour-Rennen der Radrennprofis macht diesmal zur fünften von sieben Etappen Station bei der Stichting Wielerpromotion Sittard-Geleen. Am kommenden Freitag, 16. August, steht ein Einzelzeitfahren über 13,2 Kilometer auf dem Programm.

Da hätte es doch eigentlich nahe gelegen, die Strecke wie schon beim Einzelzeitfahren im Jahr 2007 und beim Mannschaftszeitfahren im vergangenen Jahr erneut durch Hillensberg und somit über den tückischen Anstieg auf der Bergstraße zu führen.

Da aber genau auf dieser Straße umfangreiche Bauarbeiten geplant sind, hatte die Gemeinde Selfkant frühzeitig signalisiert, dass es in diesem Jahr keinen Sinn mache, Hillensberg einzuplanen. Auch wenn sich der Beginn von Sanierung und Ausbau der Straße samt Kanalbau nun letztlich verzögert hat: Die Radsportfans müssen in diesem Jahr einfach einmal kurz über die Grenze fahren, um das Eneco-Tour-Spektakel mit Start und Ziel in Sittard wieder hautnah zu verfolgen.

Von Hillensberg aus könnten sie ­eigentlich auch fast schon zu Fuß gehen, so nah führt die Route an der Grenze vorbei.

Der erste Radrennprofi soll in Sittard auf der Beatrixlaan um 13.30 Uhr auf den Parcours rollen und schließlich nach etwa 18 Minuten für die 13,2 Kilometer lange Distanz das Ziel auf der Engelen­kampstraat erreichen. Dort endet diese Etappe um 16.45 Uhr.

Das Starterfeld der Eneco-Tour 2013 kann sich sehen und hören lassen. Viele klangvolle und bekannte Namen sind im Feld zu entdecken: Philippe Gilbert, Bradley Wiggins, Alessandro Petacchi oder Sylvain Chavanel zum Beispiel, aus den Niederlanden Lars Boom, Bram Tankink, Johnny Hoogerland oder Pieter Weening, aus Deutschland Marcel Kittel, John Degenkolb, André Greipel oder Markus Burghardt.

Zum Auftakt am Montag hatte André Greipel im Etappenziel in Ardooie nur den Australier Mark Renshaw vor sich, der zwei Sekunden schneller war. Rang drei belegte der Italiener Giacomo Nizzolo.

Die Eneco-Tour, die von deutschen Fernsehzuschauern bei Eurosport verfolgt werden kann, führt auch in diesem Jahr wieder durch Belgien und die Niederlande.

Und wenn es nach Bürgermeister Herbert Corsten geht, soll auch der Selfkant in Zukunft durchaus wieder auf der Streckenkarte auftauchen: „Wir sind weiterhin offen für dieses Event.“ So war im vergangenen Jahr nach dem Eneco-Tour-Spektakel in der Gemeinde Selfkant, für die dieses Radsport-Ereignis der Extraklasse – nicht zuletzt wegen der Fernsehübertragung – eine tolle Werbung war, große Zufriedenheit angesagt: „Das war von den Dimensionen her ein fast schon einmaliges Event, das unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat“, hatte Corsten damals gesagt.

Die Zuschauerzahlen entlang der gesamten Strecke hätten belegt: „Das Interesse der Menschen in der Region an einem solchen Event ist groß.“

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