Ende dieses Jahres soll das Begas-Haus eröffnet werden

Von: defi
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Im Heinsberger Museum: Dezernent Helmut Preuß (l.), Kulturausschussvorsitzender Erwin Dahlmanns (3. v. l.) und Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann (r.) freuten sich über den Einsatz von Architekt Karl Alexander Schmitz (M.), der mit dem Putzlappen den Fußboden des Begas-Hauses vom Baustaub befreite. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Wenn Märchen wahr werden, braucht das ein Weilchen, bis sie in den Köpfen der Menschen ankommen. Das trifft wohl auch auf das Begas-Haus, das Museum für Kunst und Regionalgeschichte, in Heinsberg zu.

Erwin Dahlmanns, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Partnerschaft und Tourismus des Kreises Heinsberg, fand nach der Begehung des im Umbau befindlichen Torbogenhauses und des Hauses Lennartz zum Begas Haus deutliche Worte: „Das Museum wird eine Bereicherung der kulturellen Landschaft unserer Region werden.“

Seiner Einladung zur „Museumsschau“ in Heinsberg an der Hochstraße waren nur drei seiner 14 Ausschussmitglieder gefolgt. Ende November, Anfang Dezember werde das Museum eröffnet, die Gesamtkosten der Neukonzeption für das ehemalige Kreismuseum in Höhe von 850.000 Euro würden nicht überschritten werden, erläuterte Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann den Kulturausschussmitgliedern und den Vertretern der Verwaltung. Mit dem aktuellen Stand vom Mai darf sich das Begas-Haus über externe Zuwendungen in Höhe von 529.256 Euro freuen, die weit mehr als die Hälfte der Gesamtkosten der Neukonzeption ausmachen. Ein wenig Fantasie brauchten die Ausschussmitglieder schon, um sich auf der Baustelle ein Museum auf allerneuestem Standard vorstellen zu können. Auf kultureller Ebene ist das Begas-Haus „das“ Projekt schlechthin, bedeutend über die Grenzen des Kreises ­hinaus, wie die externen Zuwendungen deutlich machen.

Kabel schlängeln sich kilometerlang durch die Räume. Das Architektenehepaar Inge und Karl Alexander Schmitz erläuterte den Ausschussmitgliedern den Baufortschritt. Karl Alexander Schmitz griff persönlich zum Putzlappen, um zu zeigen, wie schön der Fußboden im Kassenbereich einmal aussehen wird, wenn der Baustellenstaub erst einmal aus dem Haus ist.

Unter maßgeblicher finanzieller Beteiligung von Kreis und Stadt Heinsberg sowie der Kreissparkasse war das ehemalige Kreismuseum als „Begas-Haus – Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg“ zum 1. Januar 2011 in eine neue Trägerschaft überführt worden.

Auch Diplom-Ingenieur Bau­assessor Andreas van Vliet, stellvertretender Geschäftsführer des Trägervereins Museum Heinsberg, erhob keinen Einspruch bei der Terminierung des Eröffnungstermins des Begas-Hauses auf Ende 2013. Kreisverwaltungsdirektor Helmut Preuß unter anderem zuständig für die Kultur im Kreis Heinsberg scherzte angesichts von rohen Betonwänden und ganz viel Baustelle: „Die sagen, das klappt, und wir glauben das.“

Die „Macher“, allen voran Dr. Rita Müllejans-Dickmann und Kustos Dr. Wolfgang Cortjaens, werden zusammen mit dem Architektenehepaar Schmitz, der Firma Zyro Messebau aus Würselen, zuständig für die Ausstellungsarchitektur, sowie der Firma Minkenberg Medien aus Heinsberg, zuständig für die Mediengestaltung, das Kind Begas-Haus schon schaukeln.

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