Elteba: Von Heinsberg aus in die ganze Welt

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In der großen Produktionshalle von Elteba im Dremmener Industriegebiet an der Gladbacher Straße: Vertriebsleiter und Prokurist Georg Chilitis (links) führte beim exklusiven Blick hinter die Kulissen eine der drei Gruppen mit Abonnenten unserer Zeitung durch das Unternehmen. Fotos (3): Koenigs Foto: Koenigs
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Geschäftsführer Christoph Speis (2. v. r.) öffnete den interessierten Abonnenten beim Rundgang durch die Produktionsstätte in Dremmen viele ­Türen – so auch die der mechanischen Werkstatt. Foto: Koenigs
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Geschäftsführer Guido Randerath (l.) zeigte den Besuchern auch die ­Büroräume des neuen Elteba-Gebäudes in Dremmen an der Gladbacher Straße. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Auf „durchdachte und moderne Lösungen“ in den Bereichen Engineering, Automatisierungstechnik, Schaltanlagenbau und In­dustriemontage setzt das Heinsberger Unternehmen ­Elteba.

Und wie durchdacht und modern auch der im vergangenen Jahr bezogene Neubau von Elteba im Industriegebiet in Dremmen an der Gladbacher Straße ist, davon konnten sich Abonnenten unserer Zeitung bei einem exklusiven Blick hinter die Kulissen überzeugen.

Elteba ist einer der Standortpartner der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) bei der Kampagne „Spitze im Westen“. Und „Spitze“ zu sein, sprich Mitbewerbern möglichst immer einen Schritt voraus zu sein, dies will das Unternehmen vor allem mit Innovation erreichen, wie Geschäftsführer Guido Randerath bei einem Blick in die Firmenhistorie deutlich machte.

Da erinnerte er zunächst an die Anfänge, als Elteba im Jahr 1969 von zwei alteingesessenen Handwerksunternehmen gegründet worden war. Als erster Elektromeister war damals Hans Cüppers dabei, der jetzt zu den Gästen zählte. Er zeigte sich sehr interessiert, was aus „seiner“ ehemaligen Firma geworden ist. Und technisch interessiert waren auch die anderen Gäste. Dies zeigten die vielen Nachfragen bei dem mehr als dreistündigen Termin.

Wie sehr Innovation die Entwicklung von Elteba geprägt hat, machte Guido Randerath an markanten Stationen deutlich: So erfolgten schon früh die Einführung eines CAD-Systems (1985) und die ISO-Zertifizierung (1995). 2010 wurde das Unternehmen für die Optimierung seiner Abläufe in Produktion und Planung mit dem Innovationspreis der Region Aachen bedacht.

Elteba – dies steht für Elektrotechnik Elektrobau – setze auf den Qualitätsgedanken des Handwerks, betonte Randerath und nannte Aspekte wie Zuverlässigkeit und Flexibilität. Letztere ist ohnehin ein wichtiges Stichwort, denn: „Elteba lebt die flexible Standardisierung.“ Sprich: Dank eines Baukasten­systems ist auch in der Serienfertigung Flexibilität möglich.

Den Kunden will Elteba in der elektrotechnischen Automatisierungstechnik alles anbieten – von speziellen Teilaufgaben bis zu kompletten Projekt­abwicklungen. „Der Kunde kann auswählen, was er will.“ Dabei ist dem Unternehmen wichtig, dass die Kernkompetenz im Hause ist. So zählt Elteba aktuell mehr als 90 eigene Mitarbeiter, baut auch auf gute Ausbildung (mit 14 Azubis) und verstärkt sich „als Puffer“ – je nach Auftragslage – mit bis zu 50 externen Kräften.

Die direkten Kunden von Elteba kommen aus einem Umkreis von etwa 150 Kilometern. Doch deren Kunden sind wiederum über die ganze Welt verteilt zu finden. So sind eben auch Elteba-Produkte weltweit im Einsatz. Dies machte Geschäftsführer Christoph Speis in seinem Vortrag deutlich, als er Wechselrichterschränke für Fotovoltaik-Anlagen in Spanien oder Indien, eine von Elteba zum Leben erweckte Freiform-Schmiedepresse für die Stahlproduktion in China oder ein Antriebssystem für ein Aluminium-Kaltwalzwerk in Texas (USA) vorstellte.

Auch beim Rundgang konnten die Abonnenten solche Exportartikel in Augenschein nehmen: zum Beispiel mit einer Steuerung für Turbokompressoren einer Gasverflüssigungsanlage (Ziel: Saudi-Arabien) oder mit ­einem Batterieprüfstand für die Automobilindustrie (Ziel: Japan).

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