Elfte Auflage der Kunsttour startet am 6. Mai

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Über Kunst ins Gespräch komm
Über Kunst ins Gespräch kommen: Auch dies ist eines der Ziele der Kunsttour. Das Foto entstand bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr im Atelier von Gert Jäger in Heinsberg-Horst. Die elfte Auflage dieses Tages der offenen Ateliers und Galerien in der Freizeit-Region Heinsberg finder am 6. Mai statt. Fotos (2): defi Foto: defi

Kreis Heinsberg. Für viele Kunstfreunde in der Region ist sie ein vorgemerkter und fester Termin im Jahreskalender: Die Kunsttour erfreut sich großer Beliebtheit. Am Sonntag, 6. Mai, ist es wieder so weit.

„Mit der Kunsttour hat sich die Perspektive geändert”, sagt Patricia Mees, Geschäftsführerin vom Heinsberger Tourist-Service (HTS) und Mitinitiatorin dieser ganz besonderen Veranstaltung. „Als wir die Kunsttour in der Freizeit-Region Heinsberg als Tag der offenen Ateliers und Galerien ins Leben gerufen haben, nahmen nur wenige überhaupt wahr, dass der Kreis Heinsberg ein Kunstleben hat.”

Es habe „gefühlte” Barrieren zur zeitgenössischen Kunst beziehungsweise den Künstlerinnen und Künstlern gegeben. „Diejenigen, die die Nähe zur zeitgenössischen Kunst hatten, galten als intellektuell.” Im Laufe der Jahre habe sich die Perspektive geändert. Kunst in der Freizeit-Region Heinsberg sei in den Blickpunkt gerückt, sei präsent und längst nicht mehr etwas rein Intellektuelles oder gar Elitäres.

Mees: „Das hat die Kunsttour geschafft! Sie hat Barrieren genommen und den Kontakt geschaffen. Die Kunsttour ist eine Erfolgsgeschichte: für die Macher am Objekt genauso wie für Organisatoren, Sponsoren oder das Publikum. Wenn es sie noch nicht gäbe, müsste sie kreiert werden.”

Von Malerei bis Bildhauerei

Die Kunsttour 2012 ist die elfte in Folge. Alljährlich am ersten Mai-Sonntag, also diesmal eben am 6. Mai, öffnen Ateliers, Galerien und Kunstvereine in der Zeit von 11 bis 18 Uhr ihre Pforten. Künstlerinnen und Künstler zeigen von Malerei über Zeichnung und Fotografie bis zur Bildhauerei und Performance ihre Werke.

Wenn gewünscht, erklären sie sie auch: Entstehung, Motivation, Technik. Auf diese Weise erhalten Künstler wie Publikum Impulse, es ist laut Mees ein Geben und Nehmen, ein kreativer Austausch. Diese „neue” Nähe zur Kunst und zu Kunstschaffenden ermögliche einen direkten Zugang zur zeitgenössischen Kunst. Diese Kunst und die Künstler würden nicht mehr als fremd, sondern als interessant wahrgenommen. Deshalb erfreue sich die Kunsttour alljährlich eines großen Interesses, das sei ihr Erfolgsrezept.

40 Stationen laden in diesem Jahr zum Besuch ein und zum direkten Kontakt: 28 Ateliers und zwölf Ausstellungen. Viele sind „alte Hasen”, aber auch Neulinge passierten die Jury erfolgreich. Alle sind kreuz und quer über die Region verteilt, von Wegberg-Rickelrath im Norden bis nach Übach-Palenberg im Süden, von Selfkant-Millen im Westen bis nach Erkelenz-Lövenich im Osten.

Wer auf Kunsttour geht, geht auf Ent­deckungsreise - und meistens wird daraus eine Landpartie. Häufig kommt ein Lieblingsverkehrsmittel zum Einsatz: das Fahrrad. Dann führt die Kunsttour zwar nicht so weit, aber das ist auch nicht so schlimm, wenn die Kunsttour im nächsten Jahr wieder stattfindet.

Zeitungsverlag als Medienpartner

Dass die Kunsttour stattfinde, sei übrigens nicht nur den Kunstschaffenden und Organisatoren gedankt, merkte der HTS an, sondern auch den Sponsoren. Die Kunststiftung der Kreissparkasse Heinsberg, Niederrhein Energie und Wasser / West Energie und Verkehr und Minkenberg Medien sowie der Zeitungsverlag Aachen als Medienpartner würden der Kunsttour ein solides Fundament geben.
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