Selfkant-Saeffelen - Einmal rund um Deutschland für den guten Zweck

Einmal rund um Deutschland für den guten Zweck

Von: sev
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Sie absolvieren den längsten
Sie absolvieren den längsten Lauf in Deutschland und dabei sammeln Heinz Jäckel (l.) und Gerhard Albert mit ihren Betreuerinnen und Ehefrauen Geld für bedürftige Kinder. Davon konnte sich auch Bürgermeister Herbert Corsten überzeugen.

Selfkant-Saeffelen. Die beiden Extrem- oder Ultraläufer Heinz Jäckel aus Hennef und Gerhard Albert aus Waldaschaff machten bei ihrem Grenzlauf „Rund um Deutschland” im Vereinsheim des SV Höngen/Saeffelen halt.

Als die beiden Extremläufer auf dem Sportgelände in Saeffelen eintrafen, konnten der Bürgermeister Herbert Corsten und einige Eltern der E-Jugend zwei durchtrainierte Mittsechziger mit ergrauten Schläfen bestaunen, ihnen war kaum die Anstrengung der Tagesetappe anzumerken. Apropos Extremläufer. Nun wer kann von sich behaupten, schon mal von Bari zum Nordkap gelaufen zu sein oder an die 100 Kilometer bei der Bayerischen Meisterschaft teilgenommen zu haben.

Nachdem auch Bürgermeister Corsten den beiden Läufern den allergrößten Respekt bei seiner Begrüßung gezollt hatten, nahm Gerhard Albert gerne einen Schluck Bier aus der Büchse, das ihm seine Frau Marianne extra im Kühlschrank ihres Wohnmobils reserviert hatte; denn nach der Tagesetappe hatten die beiden Läufer fast 70 Kilometer zurückgelegt, und deshalb war der kühle Gerstensaft eine willkommene Erfrischung. Zuvor hatte Karin Jäckel einen geeigneten Platz für das Wohnmobil neben dem Vereinsheim gefunden und schon das Stromkabel für die diversen elektrischen Geräte im Mobil verlegt, denn für das Unterfangen, Deutschland nur mit Turnschuhen zu umrunden, brauchen die Sportler natürlich verlässliche Betreuer.

Mit ihren Ehefrauen hatten die beiden Männer schon 71 der 74 Etappen um Deutschland zurückgelegt, wenn sie nach den letzten drei Etappen in Hennef angelangt sind, werden sie 4282 Kilometer auf dem Buckel haben. Wer nun glaubt, es sei nur ein „Just for Fun”-Lauf gewesen, der wurde eines Besseren belehrt, ihr Motto heißt: „Laufen für Kinder” - genau gesagt: Heinz Jäckel sammelt Geld für zwei Mädchen mit Down-Syndrom, und Gerhard Albert stellt sein Geld für Kinder, die an Fanconi-Anämie erkrankt sind, zur Verfügung. Auch Bürgermeister Herbert Corsten versprach den beiden Extremsportler 100 Euro zu überweisen. Nachdem Herbert Corsten den Stempel auf den Zipfelpass und auf der Liste der Etappenorte gesetzt hatte, gab er dem Quartett den Zipfeltrunk mit auf die Heimreise. Die Langläufer versprachen, diesen zu Hause zu trinken; diese Zeit wird sich nach zweieinhalb Monaten auf Achse, sicherlich bieten.
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