Gangelt-Birgden - Eine verrückte WG: „Resturlaub im Ladyhort“ in Birgden

Eine verrückte WG: „Resturlaub im Ladyhort“ in Birgden

Von: agsb
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Frauenüberschuss bei der Dorfbühne Birgden: die richtige Kulisse für den „Ladyhort“. Foto: agsb

Gangelt-Birgden. Im Feuerwehrhaus in Birgden wird zurzeit viel gelacht, besonders, wenn die Dorfbühne Birgden dort probt. Und geprobt wird fleißig. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe wegen der kurzen Karnevalssession Terminprobleme bei der Bühnenbelegung und entschied sich, nicht aufzutreten. Aber in diesem Jahr ist das anders.

„Wir spielen natürlich“, sagten Thomas Jansen und Sandra Nobis im Bürgerhaus als die Birgdener Vereine ihre Termine besprachen – um damit alle Gerüchte aus der Welt zu räumen.

Diesmal stehen dabei zwei Laienschauspieler der Dorfbühne etwas mehr im Mittelpunkt. Zum einen Sandra Nobis, die seit 25 Jahren dabei ist, und zum anderen Werner Jansen, der seit 50 Jahren auf der Bühne steht und in diesem Jahr auch die Regie führt. Beide haben das Theaterspielen im Blut.

Werner Jansen spielte bereits viele Hauptrollen. Seine aktuelle Rolle als Wotan würde wohl vielen Männern gefallen. In dem Lustspiel „Resturlaub im Ladyhort“ wird Wotan von seiner Frau Sylvia (Stefanie Heinen-Gransch) verlassen. Für ihn kein Trauerspiel, sondern der Beginn eines neuen, wilden Lebens.

Sohn Maurice (Thomas Jansen) sorgt sich um den Papa und bringt ihn in einer Seniorenwohnung unter. Diese Wohnung erweist sich als „Ladyhort“, hier hausen Emily (Sandra Nobis), Ella (Claudia Geraets) und Elke (Katrin Görtz) – allesamt Hippies und immer gut drauf. Bald ist auch Wotan auf der Überholspur und fühlt sich bei den durchgeknallten Mädels pudelwohl.

Jagdinstinkt geweckt

Sylvia bekommt ein schlechtes Gewissen, möchte ihren Wotan um Vergebung bitten und zu ihm zurückkehren. Wotan genießt jedoch das neue Leben in vollen Zügen, fühlt sich wieder jung und entdeckt seinen Jagdinstinkt wieder. Alle sind in der Wohnung durchgeknallt und lieben das Leben. Vermieterin (Yvonne Tholen) mischt ebenfalls kräftig im Ladyhort mit.

Das Stück lebt von vielen schönen und amüsanten Rollen und verspricht viele Lacher.

Noch wird geprobt, aber im kommenden Jahr, am Samstag, 28. Januar, lädt die Dorfbühne bei freiem Eintritt die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Menschen mit Behinderung zur Vorpremiere ein, Beginn 13.30 Uhr. Am gleichen Abend öffnet sich der Vorhang dann in der Mehrzweckhalle zur Premiere um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 29. Januar, geht es los um 18 Uhr, dann am folgenden Wochenende Samstag, 4. Februar (19.30 Uhr), und Sonntag, 5. Februar (18 Uhr).

Der Vorverkauf bei Textilien Grosswardt, Kiosk Rudi und Heiko und Irmgard Nobis (Starzend 36) startet ab Donnerstag, 1. Dezember. Die Karten im Vorverkauf kosten sieben Euro, für Kinder bis 14 Jahren 3,50 Euro.

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