Eine Städtefreundschaft mit Thum ist angestrebtes Ziel

Von: dn
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Erkelenz-Lövenich. Bei Tannenduft, Kerzenschein, Kaffee, Glühwein und Spezialitäten aus dem Erzgebirge hielt der Verein „Freundeskreis Thum-Erkelenz” im Lövenicher Pfarrheim Rückblick auf das Jahr.

Nach über 20-jähriger Freundschaft mit der Bergstadt Thum im Erzgebirge hatte sich der Freundeskreis am 6. Januar gegründet und sich umgehend in das Vereinsverzeichnis der Stadt Erkelenz eintragen lassen. Auch ist er Mitglied innerhalb der Interessengemeinschaft Lövenicher Ortsvereine.

129 Mitglieder hatten die Gründungsurkunde unterzeichnet. Inzwischen stieg die Mitgliederzahl auf 67 an. Der Vorsitzende Klaus Ruetz erklärte im Jahresbericht, Zweck des Vereins sei die Pflege der freundschaftlichen Kontakte mit Vereinen, Bürgern und Einrichtungen der Stadt Thum im Freistaat Sachsen. Dazu gehören gegenseitige Besuche, Kulturaustausch und sonstige Aktivitäten. In den vergangenen 20 Jahren ließen über 40 Begegnungen kultureller Art die Freundschaft wachsen. Angestrebt werde eine offizielle Städtefreundschaft zwischen Thum und Erkelenz. Dabei hob Klaus Ruetz besonders hervor, dass der Verein politisch neutral und für jedermann offen sei.

Die aufgelisteten Aktivitäten im ersten Jahr des Betstehens ließen erkennen, wie viel dem Verein an eine Städtefreundschaft liegt.

Ein Weg voller Hindernisse

Doch der Weg ist mit Hindernissen gepflastert, wie der Vorsitzende in seinem Bericht herausstellte. Mehrere Gespräche mit Bürgermeister Peter Jansen und weiteren politischen Mandatsträgern seien im Ergebnis nicht zufriedenstellend ausgefallen. „Neben positiven Reaktionen von maßgeblichen Personen waren auch ablehnende oder abwartende Haltungen von Einzelpersonen und Fraktionen zu registrieren”, bedauerte Ruetz. Aktuell werde überlegt und geprüft, ob nicht einstweilen eine andere Variante einer formellen Beziehung mit der Bergstadt Thum angegangen werden kann.

Das Thema „offizielle Städtefreundschaft” wurde bereits im Mai im Verwaltungsausschuss der Stadt Thum besprochen. Der Verwaltungsausschuss habe dabei vorgeschlagen, einen entsprechenden Beschluss der Städtefreundschaft mit Erkelenz zu fassen. Die Angelegenheit wurde inzwischen zurückgestellt, weil diese Angelegenheit auf Erkelenzer Seite ins Stocken geraten sei, so Ruetz. Dieses Thema werde im kommenden Jahr weiter auf der Agenda ganz oben stehen, versicherte der Vorsitzende. Für 2012 sind weitere Aktivitäten geplant: Im Mai oder Juni werden Thumer Freunde im Nysterbachtal erwartet und Anfang Dezember ist eine viertägige Reise in das Weihnachtsland Erzgebirge geplant. Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen.
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