Eine „riesige” Bandbreite bei den Berufsfelder

Von: hewi
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Interessante Gespräche konnten die Jugendlichen auf der ersten Azubi-Messe in der Erkelenzer Stadthalle führen. Foto: Koenigs

Erkelenz. Mit der ersten Azubimesse in der Erkelenzer Stadthalle betreten die Stadt und die lokale Wirtschaft Neuland.

Gemeinsam präsentierten sie sich den Schulabsolventen der Jahrgänge acht bis 13 der Erkelenzer Schulen sowie der Wassenberger Betty-Reis-Schule, die auch stark von Erkelenzer Jugendlichen besucht wird. „Eine Ausbildungsmesse war bei uns schon länger Thema”, erklärte Bürgermeister Peter Jansen bei der Eröffnung.

Auch seitens der Unternehmen sei das Interesse an einem direkten Kontakt zu den Schulabgängern sehr groß. „Die Bandbreite der Berufsfelder in Erkelenz ist riesig und von hoher Qualität”, warb er bei den ersten Jugendlichen, die trotz des guten Wetters schon zur Eröffnung gekommen waren. Der Tag auf der Messe werde sich sicherlich lohnen, erklärte er und forderte die Besucher auf, offen auf die Aussteller zuzugehen.

Die Auswahl der dargestellten Berufsfelder war so vielfältig wie die Branchen der Unternehmen, die sich zu einer Teilnahme in der Stadthalle entschieden hatten. Vom klassischen Handwerk und kaufmännischen Ausbildungen über die Informatik bis hin zu Berufen im Gesundheitswesen und im Marketing reichte die Palette.

Darüber hinaus konnten sich die Absolventen über einen Bachelor-Studiengang, den Besuch des Berufskollegs, eine Ausbildung in der Verwaltung oder einen zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt informieren.

Rund 20 Unternehmen aus dem Stadtgebiet und der Region, darunter auch RWE Power und das Hermann-Josef-Krankenhaus, stellten sich und die Berufsfelder vor, die sie repräsentieren.

Sandra Schürger, die bei der Stadt für die Wirtschaftsförderung zuständig ist, zeigte sich mit der Resonanz sowohl von Unternehmens- wie Schulseite zufrieden. Einen Ansturm habe sie beim ersten Versuch mit der Messe nicht erwartet, betonte sie. „Ich freue mich über 50 interessierte Jugendliche mehr als über 500, die nur kommen, weil sie müssen”, lautete ihr pragmatisches Credo.

Die Azubimesse soll auf jeden Fall nicht die letzte ihrer Art in Erkelenz sein. Sylvia Kramer von der Targo-Bank sieht in der Teilnahme an der Messe einen Vorteil für das Unternehmen. „Wir bilden an allen 300 Unternehmensstandorten in Deutschland aus. Derzeit haben wir 550 Azubis in verschiedenen Berufsfeldern”, erklärte sie. Daher sei die Teilnahme an der Messe „eine Investition in die Zukunft”.

Der Verein ASF Interkultureller Austausch zeigte den Schulabgängern eine Alternative zur direkten Berufswahl auf. „Wir vermitteln den Austausch junger Menschen in fast alle Länder der Welt”, erklärte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Petra Kanters. Durch den Umgang mit anderen Kulturen eröffnen sich oftmals neue berufliche Perspektiven.”

Das ehrenamtlich arbeitende Regionalkomitee Erkelenz-Mönchengladbach vermittelte im vorigen Jahr vier Jugendliche ins Ausland und sechs ausländischen Jugendlichen eine Gastfamilie in der Region. „Bundesweit liegen die Vermittlungszahlen im vierstelligen Bereich”, wie Kanters hervorhob.
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