„Eine Kirche für die Stadt”: Pfarrfest verbindet die Menschen

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Die Zauberer und die Kinder - auch das war eine von vielen kleinen Gemeinschaften. Foto: Strickstrock

Erkelenz. Es sollte eine prächtige „Open Air”-Veranstaltung werden, das ökumenische Pfarrfest der evangelischen Kirchengemeinde und der St. Lambertus-Pfarre in Erkelenz unter dem Motto „Eine Kirche für die Stadt”.

Aber der Himmel prüfte die Christen gewaltig. Am Morgen war „Schnürlregen” angesagt, und so fielen die ganzen Vorbereitungen buchstäblich ins Wasser, das unaufhörlich auf den Johannismarkt tropfte. Dort zu feiern war also unmöglich.

Aber pragmatisch wurde schnell eine Lösung gefunden. „Dann feiern wir eben in der Kirche und im Pfarrheim” lautete der Entschluss, der sofort in die Tat umgesetzt wurde. Der Wortgottesdienst zusammen mit dem Posaunenchor fand in der Kirche statt, und anschließend zogen alle schnell in die Räume hinter dem katholischen Pfarrhaus um. Fleißige Hände hatten da schon die Tische gedeckt, die große Zahl gespendeter Kuchen und Torten stand bereit.

Als die Menschen kamen, dampfte bereits der Kaffee. Und alles, was auf dem Johannismarkt geplant war, fand nun einfach unter dem schützenden Dach statt, auch, als es nachmittags aufklarte und der Sonnenschein schönste Wolken an den Himmel zauberte. Apropos Zaubern. Natürlich verführte der Zauberer nachmittags Kinder und Erwachsene in seine Welt, und geschminkte Kinder zeigten den Eltern, was „zaubernde Hände” aus ihren Gesichtern gemacht hatten.

Unter einem großen Schirm wurde gegrillt, Chöre zeigten ihr Können, und den ganzen Tag war ein Kommen und Gehen. Die evangelischen und katholischen Pfarrer mischten sich unter die Anwesenden, es wurde viel miteinander geredet und vor allem das Gemeinschaftsgefühl gefestigt. Eine Besucherin versicherte: „Wir feiern zwar das erste Mal miteinander, haben aber bei kirchlichen Veranstaltungen verschiedenster Art immer wieder gemeinsame Verbindungen, Berührungsängste kennen wir nicht.”

Das wurde bewiesen, auch wenn mancher lieber draußen gefeiert hätte; im Saal herrschte doch stets eine drangvolle Enge. Aber vielleicht machte die das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Christen noch stärker.
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