Eindrucksvolle Tage in Russland erlebt
Am Kreml in Pskow: Schüler von der Rurtal-Schule und der Hauptschule aus Oberbruch waren zu Gast in der russischen Stadt.
Sieben Schülerinnen und Schüler mit und ohne geistige Behinderung reisten nach Russland, um dort ein gemeinsames Sommer-Aktiv-Camp zu erleben.
Es war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein echtes Abenteuer, in das weit entfernte Russland zu reisen. Nach einer langen Vorbereitungsphase konnte es dann endlich losgehen: für eine Woche gen Osten! Bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Schlafsäcken brachen die Schüler unter der Leitung der beiden Sonderschullehrer Claudia Happe und Marcel Schavier auf. Nach einer achtstündigen Reise trafen sie auf die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heilpädagogischen Zentrums und des Wanderclubs Patriot.
Vor Ort war alles perfekt organisiert. Svetlana Andreeva, die Konrektorin des HPZ, hatte zusammen mit ihren Mitarbeitern ein tolles Programm ausgearbeitet. Am ersten Tag bekamen die Gäste aus Deutschland einen Einblick in die russische Kultur. Bei der Stadtbesichtigung erfuhren die Teilnehmer, dass Pskow eine alte Hansestadt ist und von der heiligen Olga gegründet wurde. Auch im Kreml von Pskow gab es viel zu sehen. Die Teilnehmer hatten das Glück, eine russisch-orthodoxe Messfeier zum Pfingstfest besuchen zu können.
Bei der ersten Fahrradtour durch die Wälder des Umlandes erhielten die Deutschen einen Einblick in die russische Flora und Fauna. Dann ging es voller Erwartungen los in das Sommer-Camp mitten in den russischen Wäldern - weit ab von der Zivilisation. Nach einem Zwischenstopp in Isborsk, mit Besichtigung der mittelalterlichen Festung und der zahlreichen Quellen, ging es mit einer Fahrradtour zum Lagerplatz.
Dort mussten Vorbereitungen für das Leben im Wald getroffen werden. Es wurde Holz für Feuer gesammelt, Zelte wurden aufgebaut, die Lagerküche wurde eingerichtet und eine Toilette gebaut. Fließendes Wasser gab es vor Ort nicht. Deshalb mussten die Camp-Teilnehmer sich am Fluss waschen. Die nächsten Tage im Wald waren von gemeinsamen Aktivitäten und erlebnispädagogischen Inhalten bestimmt. So kletterten die Camp-Teilnehmer an einem Seil über einen Flusslauf und entdeckten die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad. Auch das Kochen am Lagerfeuer war eine echte Herausforderung.
Für die Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte wird all dies ein unvergesslich schönes Erlebnis bleiben, bei dem eigene Stärken und Grenzen entdeckt wurden. „Wir erlebten eindrucksvolle Tage und eine richtige gute Gemeinschaft von Deutschen und Russen sowie von Menschen mit und ohne Behinderung.”
Rurtal-Schule im Internet:
www.rurtal-schule.de
Leserkommentare
Es war für die deutschen Schülerinnen und Schüler ein echtes Abenteuer, in das weit entfernte Russland zu reisen. Nach einer langen Vorbereitungsphase konnte es dann endlich losgehen: für eine Woche gen Osten! Bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Schlafsäcken brachen die Schüler unter der Leitung der beiden Sonderschullehrer Claudia Happe und Marcel Schavier auf. Nach einer achtstündigen Reise trafen sie auf die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heilpädagogischen Zentrums und des Wanderclubs Patriot.
Vor Ort war alles perfekt organisiert. Svetlana Andreeva, die Konrektorin des HPZ, hatte zusammen mit ihren Mitarbeitern ein tolles Programm ausgearbeitet. Am ersten Tag bekamen die Gäste aus Deutschland einen Einblick in die russische Kultur. Bei der Stadtbesichtigung erfuhren die Teilnehmer, dass Pskow eine alte Hansestadt ist und von der heiligen Olga gegründet wurde. Auch im Kreml von Pskow gab es viel zu sehen. Die Teilnehmer hatten das Glück, eine russisch-orthodoxe Messfeier zum Pfingstfest besuchen zu können.
Bei der ersten Fahrradtour durch die Wälder des Umlandes erhielten die Deutschen einen Einblick in die russische Flora und Fauna. Dann ging es voller Erwartungen los in das Sommer-Camp mitten in den russischen Wäldern - weit ab von der Zivilisation. Nach einem Zwischenstopp in Isborsk, mit Besichtigung der mittelalterlichen Festung und der zahlreichen Quellen, ging es mit einer Fahrradtour zum Lagerplatz.
Dort mussten Vorbereitungen für das Leben im Wald getroffen werden. Es wurde Holz für Feuer gesammelt, Zelte wurden aufgebaut, die Lagerküche wurde eingerichtet und eine Toilette gebaut. Fließendes Wasser gab es vor Ort nicht. Deshalb mussten die Camp-Teilnehmer sich am Fluss waschen. Die nächsten Tage im Wald waren von gemeinsamen Aktivitäten und erlebnispädagogischen Inhalten bestimmt. So kletterten die Camp-Teilnehmer an einem Seil über einen Flusslauf und entdeckten die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad. Auch das Kochen am Lagerfeuer war eine echte Herausforderung.
Für die Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte wird all dies ein unvergesslich schönes Erlebnis bleiben, bei dem eigene Stärken und Grenzen entdeckt wurden. „Wir erlebten eindrucksvolle Tage und eine richtige gute Gemeinschaft von Deutschen und Russen sowie von Menschen mit und ohne Behinderung.”
Rurtal-Schule im Internet:
www.rurtal-schule.de





